NEWS aus der evKG SCHWANTE-VEHLEFANZ

News aus der Evangelischen Kirchengemeinde Schwante-Vehlefanz

Festwochenende zum 60. Posaunenchor-Jubiläum

­ Das 60-jährige Bestehen des Bläserchores Schwante, der inzwischen mit anderen Ortschaften zusammen den Posaunenchor Oberkrämer bildet, wurde mit einem Festwochenende am 4. und 5. Oktober ausgiebig in Schwante gefeiert. Die Feierlichkeiten begannen am Samstag (04.10.) ab 14:30 Uhr mit einer Festmusik. Über 20 Bläserinnen und Bläser musizierten unter Leitung von Kirchenmusikerin Friederike Pfeiffer. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Posaunenchöre Kremmen und Marwitz-Velten sowie Gästen aus Nah und Fern, darunter auch Christian Milkereit – der Sohn des Gründers des Posaunenchores, Pfarrer Helmuth Milkereit). Durch ihr Mitspielen trugen sie zu einer musikalisch-fröhlichen Festmusik bei. Zwischen den Musikbeiträgen wurden Auszüge aus der extra für diesen Anlass verfassten Festschrift von Autorin Barbara Maile verlesen. Anschließend stärkten und wärmten sich alle bei Kaffee und Kuchen in der „Alten Post“, denn das Wetter wollte an diesem Tag nicht so richtig mitfeiern. Danach konnte beim gemeinsamen Blasen unterm Zelt bei herbstlichem Regen jeder mitblasen, der Lust hatte. Es wurden Wunschlieder/-stücke aus den Reihen der Bläser*innen und Zuhörenden gespielt. Um 17:00 Uhr gab es ein ganz besonderes Konzert von den „Havelhörnern“, die den Festtag musikalisch abrundeten. Jakob Swientek, Karin Pohlers, Thomas Sund und Winnie Klingenberg spielten Musik für Waldhornquartett von klassisch bis modern. Der Abend klang beim gemeinsamen Essen und Beisammensein aus. Am Sonntag (05.10.) fand um 10:30 Uhr ein Festgottesdienst statt, in dem einzelne Bläser*innen für ihren langjährigen aktiven Bläserdienst von Landesposaunenwart Michael Dallmann ausgezeichnet wurden. Herzlichen Dank für die schönen Bilder aus der Gemeinde.

­Sei mutig und stark!

Gedanken zum Wochenende von Diakonin Alexandra Gogol aus Velten Die Sommerferien sind vorbei und auch die erste Schulwoche liegt bereits hinter den Kindern und Jugendlichen. Eine Woche gefüllt mit vielen Eindrücken. Aufregung vor dem ersten Schultag, Freude die Freund*innen wiederzusehen und Neugier wie der neue Stundenplan aussieht – um nur ein paar zu nennen. Insbesondere für die Kinder, die eingeschult wurden oder die die Schule gewechselt haben, sind die ersten Wochen eine aufregende Zeit. Es gibt Vieles zu entdecken und kennenzulernen. All diese Eindrücke und Erfahrungen können manchmal auch beängstigend wirken. Ein neues Schuljahr bringt schließlich immer neue Herausforderungen mit sich. Aber die Kinder und Jugendlichen müssen das nicht allein schaffen. Es gibt viele Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen – Eltern, Großeltern, Geschwister, Freund*innen. Und auch Gott ist an ihrer Seite und spricht: Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und schrecke vor nichts zurück! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst! (Jos 1,9) Dieser Zuspruch gibt Zuversicht und neue Kraft. Auch wir Erwachsenen können diesen Zuspruch gebrauchen. Auch wir stehen oft vor Aufgaben, die unüberwindbar erscheinen. Da braucht es manchmal eine Zusage wie diese, um sich den Herausforderungen zu stellen. Also: Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und schrecke vor nichts zurück! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst! Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20250914#054 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen

Es ist geschafft – Kirchturmfest in Schwante

Der Klang der Glocken geht weit über die Dächer und Felder hinaus. In Schwante besonders, soweit wie hier der Kirchturm von allen Seiten in die Landschaft ragt. Zum Kirchturm-Festgottesdienst am vergangenen Sonntag stellte Ortspfarrer Thomas Hellriegel die Kirche mit ihrem frisch sanierten Turm einmal mehr an den Platz, wo sie hingehört: in die Mitte des Dorfes. 1780 steht auf der Wetterfahne. Die kleine Vorgängerkirche aus dem Spätmittelalter war in die Jahre gekommen. Mit dem Kirchbau damals, mehr als 100 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg war klar, die Geschichte Schwantes geht weiter. Immer wieder will eine neue Generation mit ihrer Kirche leben und in ihr feiern. Doch über viele Jahre neigte sich der Kirchturm mehr und mehr zur Seite. Zwar konnten das Kirchenschiff und die Turmspitze in den 90er Jahren bereits saniert werden. Für mehr reichte es damals aber nicht. Seit 2007 sammelte die Schwanter Kirchengemeinde Jahr für Jahr Spenden zur Sanierung des Turms. Im Frühjahr des vergangenen Jahres konnte es endlich losgehen, dank der Förderung der Landeskirche, des Landes Brandenburg, des Kirchenkreises und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die immensen Schäden an der Holzkonstruktion traten zum Teil erst nach dem Abbruch des Mauerwerks zum Vorschein und forderten Architekten, Zimmerleute und Geldgeber immer wieder heraus. Glücklicherweise brachten sie aber nur den Zeitplan durcheinander. Alle anderen Herausforderungen konnten gemeistert werden. Dafür dankt Pfarrer Hellriegel ausdrücklich dem Kirchenkreis Oberes Havelland und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die sich maßgeblich über die ursprünglich zugesagten Mittel hinaus an der Sanierung beteiligten. Generalsuperintendent Kristóf Bálint und Superintendent Uwe Simon waren zum Festgottesdienst nach Schwante gekommen. Ebenso das Ehepaar Köhler, das hinter den Stiftungsmitteln steht und sich während der Sanierung immer wieder auch persönlich für das Baugeschehen vor Ort interessierte. Und nicht zuletzt geht ein besonderer Dank der Kirchengemeinde an Bauleiter Wolfram Schwelgin vom Ingenieurbüro für Baustatik in Hoppegarten (ibs), der über die 15monatige Bauzeit alle Herausforderungen rund um das Bau- und Behördengeschehen souverän meisterte. Nach dem Gottesdienst, den der Posaunenchor Oberkrämer musikalisch festlich ausgestaltete, wurde zum Kaffeetrinken ins benachbarte Gemeindehaus geladen, wo Wolfram Schwelgin noch einmal Einblicke ins Baugeschehen gab. Zum Tagesabschluss erklang dann in der Kirche mit einem Konzert von Christian Milkereit (Orgel) und Andreas Uhle (Trompete) noch einmal Musik.

Lego-Tag in Eichstädt zum Ferienabschluss

Kurz vor Ende der Sommerferien (03.09.) gab es für die Kinder aus Oberkrämer, Velten und Leegebruch noch eine besondere Ferienaktion. In der Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt fand ein Lego-Tag statt, an dem 17 Kinder aus der Region teilnahmen. Dafür wurden 35 große Kisten mit Lego-Steinen von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Cottbus e.V. ausgeliehen und aufgebaut. Unter dem Thema „Komm und bau dir ein Haus“ entstanden wunderbar kreative Bauwerke. In 4 Bauphasen bauten die Kinder unterschiedlichste Häuser – angefangen bei Mehrfamilienhäusern, über Baumhäuser, Leuchttürme und Aussichtstürme bis hin zu einem Modell der Kirche. Und natürlich durfte auch die Gestaltung der Grundstücke nicht fehlen. Einige bauten einen Bauernhof, andere einen Pool, eine Bootsanlegestelle oder sogar ein Kino und ein Labor. Der Fantasie und Kreativität der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Zwischendurch lauschten die Kinder auf die biblische Geschichte von Nehemia, der gemeinsam mit den Menschen aus Jerusalem die Stadtmauern wieder aufbaute. Es ist eine Geschichte, die von Zusammenarbeit, Zusammenhalt und Gottes Unterstützung berichtet. Das konnten auch wir für unsere eigenen Bauarbeiten gut nachvollziehen. Die Mittagspause konnten wir bei bestem Wetter draußen vor der Kirche genießen. Vielen Dank an Petra und Stephan für das leckere Essen und die liebevolle Bewirtung! Am Nachmittag verfeinerten die Kinder ihre Bauwerke und ließen sich immer neue Sachen einfallen, die sie noch ergänzen konnten. Zum Abschluss des Tages waren dann alle Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Interessierte eingeladen sich die entstandenen Meisterwerke anzuschauen. Es gab einen regen Austausch und große Bewunderung dafür, was die Kinder an einem Tag alles geschafft haben.Mit einer kurzen Andacht beendeten wir diesen erlebnisreichen und erfolgreichen Tag und luden alle zu Kaffee und Kuchen vor der Kirche ein. Leider mussten die tollen Bauwerke der Kinder am Ende auch wieder abgebaut und die Lego-Steine ordentlich sortiert werden. Aber dank vieler helfender Hände war das schnell erledigt. Es war ein wunderschöner Tag mit viel Kreativität, Einfallsreichtum, Zusammenarbeit und natürlich auch jeder Menge Spaß. Davon wird es mit Sicherheit eine Wiederholung geben! Vielen Dank an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer! Ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Und auch vielen Dank an Heike Beckers für die wunderschönen Bilder!

Kinderbibeltage in den Sommerferien

In der ersten Sommerferienwoche nahmen 10 Kinder aus Velten, Leegebruch, Oberkrämer und Kremmen an den Kinderbibeltagen in Velten teil. Insgesamt 3 Tage verbrachten wir gemeinsam, die unter dem Thema „Wasser und Stürme“ standen. Am ersten Tag beschäftigten wir uns zunächst mit Wasser allgemein – wofür wird Wasser gebraucht? Welche Formen kann Wasser haben? Wie kann Wasser klingen und schmecken? Dazu erstellten wir ein buntes Flipchart und erkundeten alles mit den verschiedenen Sinnen. Um selbst Wassergeräusche nachzumachen, bastelten wir anschließend kleine Regenrohre, die mit buntem Klebeband verziert wurden. Jedes Regenrohr sah einzigartig aus. Die Kinder hatten viel Spaß daran und bauten zum Teil noch ein zweites oder sogar drittes Regenrohr. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Zeit zum Spielen, wandten wir uns dem zweiten Teil-Thema zu „Stürme“. Auch hier sammelten wir zunächst wieder auf einem Flipchart, was uns zu Stürmen einfällt und was dazu gehört. Es kam eine große Sammlung zusammen. Danach kamen die Regenrohre noch einmal zum Einsatz. Mit einer Mitmach-Geschichte erlebten wir gemeinsam mit Jesus und seinen Freunden den Sturm auf dem See Genezareth und wie Jesus den Sturm zum Schweigen brachte. Wir ahmten die Geräusche des Regen und des Sturms nach. So wurden wir alle ein Teil der Geschichte. Der zweite Tag widmete sich zunächst Schiffen. Die Kinder erzählten auf welchen Booten und Schiffen sie bereits waren und welche sie gesehen haben. Gemeinsam bastelten wir dann Papierschiffe. Obwohl die Kinder bis dahin noch nie Papierschiff gefaltet haben, hatten sie sehr schnell den Dreh raus. Voller Begeisterung erstellten sie ganze Flotten an Schiffen. Zusätzlich verzierten und benannten sie diese. Immer wenn Zwischendurch etwas Zeit war den Tag über, bastelten sie weitere Schiffe in unterschiedlichen Größen und Farben. Auch an diesem Tag lauschten die Kinder wieder auf eine Geschichte über einen Sturm. Dieses Mal gingen Jesus und Petrus auf dem See, vorgespielt von Diakonin Alexandra Gogol und einem Teamer. Es ist nicht nur eine Geschichte über einen Sturm, sondern auch eine Geschichte über Vertrauen. Aus diesem Grund sprachen wir anschließend darüber, wem wir vertrauen können und wollen. Den Abschluss der Kinderbibeltage bildete ein Ausflug am dritten Tag. Mit dem Zug fuhren wir von Velten nach Neuruppin. Dort machten wir eine Schiffrundfahrt. Damit es nicht zu langweilig wurde, spielten die Kinder ein Bingo. Dabei sollten sie Tiere und Gegenstände unterwegs entdecken. Voller Eifer waren sie dabei und hatten nach kurzer Zeit bereits vieles gefunden. Als Belohnung kam jede und jeder einen kleinen Preis.Zum Mittag gab es für alle Pommes, worüber sich die Kinder sehr freuten.Bevor es mit dem Zug zurück nach Velten ging, hatten wir noch etwas Zeit und gingen auf den Sand- und Wasserspielplatz in Neuruppin. Dort konnten sich die Kinder noch einmal austoben. Außerdem bauten sie alle gemeinsam an einem Wasser- und Kanalsystem.Erschöpft aber glücklich wurden die Kinder in Velten von ihren Eltern in Empfang genommen.Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Ausflug. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen für die tatkräftige Unterstützung an allen drei Tagen!Und vielen Dank an Sabine Nemitz und Christian Seidel für die schönen Bilder!

Ferienstart mit Übernachtung in Leegebruch

Für 12 Kinder aus Leegebruch, Velten und Oberkrämer begannen die Sommerferien mit einer Übernachtung.Von Donnerstag zu Freitag (24.-25.07.) schliefen wir in der frisch-sanierten Kirche in Leegebruch.Dabei drehte sich fast alles um das Thema „Sterne“. Zum gegenseitigen Kennenlernen bastelten wir zuerst Namensschilder in Sternenform und machten uns anschließend mit verschiedenen Spielen bekannt. Um das Wissen der Kinder über Sterne, Planeten und das Weltall zu testen, veranstalteten wir ein Quiz im Stil von „1, 2 oder 3“. Die Mädchen und Jungen hatten ein erstaunlich großes Wissen über diese Themen. Dafür bekam auch jede und jeder einen Preis. Für das Abendessen überlegten wir uns etwas Besonderes. In 2 Gruppen durften die Kinder Pizzen selbst belegen, die wir dann alle gemeinsam gegessen haben an dem schön gedeckten Tisch. So haben die Pizzen gleich noch besser geschmeckt. Leider konnten wir keine richtigen Sterne beobachten, da das Wetter nicht gepasst hat. Dafür haben wir es uns in der Kirche mit unseren Schlafsachen und Lichtern gemütlich gemacht. Während sich die Kinder in ihre Schlafsäcke einkuschelten, lauschten sie noch auf eine Gute-Nacht-Geschichte über einen kleinen Stern, bevor es Zeit zum Schlafen war. Nach einer ruhigen Nacht, in der die meisten gut geschlafen haben, frühstückten wir alle gemeinsam. Danach ging es ans Einpacken der Schlafsachen. Das Packen ging sehr schnell, sodass wir noch genügend Zeit für Spiele hatten. Die Übernachtung beendeten wir mit einer Abschluss- und Feedback-Runde.Den Kindern hat es so viel Spaß gemacht, dass sie am liebsten noch länger geblieben wären und sich auf jeden Fall eine Wiederholung gewünscht haben. Vielen Dank an Sabine Nemitz für die tatkräftige Unterstützung und die schönen Bilder!

Frischer Wind auf dem Templiner Marktplatz

Frischer Wind, das passt gut zum Trompetespielen – mehr Wind, mehr Atem. Und so ist der Ökumenische Gottesdienst zum Templiner Stadtmauerfest überschrieben: „Frischer Wind“ – der zugleich den Auftakt für den Havelländischen Posaunentag bildet, der 58. ist es in diesem Jahr. Rund 50 Bläserinnen und Bläser aus dem gesamten Kirchenkreis waren angereist. Die weitesten aus Velten, Kremmen, Oberkrämer. Natürlich sind die Templiner auch dabei. Unter Leitung von Landesposaunenwart Christian Syperek gestalten sie den musikalischen Gottesdienst mit anschließendem Platzkonzert trotz aufkommender Mittagshitze. Denn die Sonne meinte es fast zu gut mit dem Gottesdienst zum Stadtmauerfest auf dem Marktplatz vorm Alten Rathaus. Die schattigen Plätze unterm Blätterdach sind schnell besetzt. Überall saßen Menschen in Gruppen zusammen, um der Musik und dem Gottesdienst zu folgen. Wohl dem und der, die Regen- oder Sonnenschirme aufspannen konnten. Den geistlichen Gottesdienstteil gestalteten Pfarrer Thomas Höhle von der katholischen Gemeinde, Pastor Manfred Frank von der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde, die Templiner Pfarrerin Annegret Kaufmann sowie Superintendent Hans-Georg Furian vom Kirchenkreis Berlin Süd-Ost. Er ist zugleich einer der vier Stellvertreter des Landesposaunenpfarrers und hielt als solcher die Predigt „zum und mit frischem Wind“. Er hatte auch seine Trompete dabei. Doch das Intro zur Predigt kam vom Handy: „Wind of Change“ von den Scorpions. Wie ist das mit dem Wind, der frisch hereinkommt. Wie ist das mit der Bereitschaft zur Veränderung? Ist sie nicht überschaubar geworden, die Lust auf Frische und Veränderung? Lieber lässt man vieles, wie es ist. Eine „Veränderungserschöpfung“? Wie Samenkörner werden die Predigtgedanken in den Wind getragen. Eines hat sich Pfarrerin Annegret Kaufmann für die Fürbitten eingefangen – einen kleinen Mohnsamen hält sie in ihrer Hand: „Jeder Kern, jede Blumensaat ist ein Hoffnungsversuch. Wir hoffen, dass die Blume wächst und gedeiht. – Wie wäre es, wenn wir uns trauten mehr zu hoffen.“ Das anschließende „Blumengebet“, begleitet von den Bläsern ist eines von vielen tollen Ideen, die den Gottesdienst auf dem weiten Platz zu einem Gemeinschaftserlebnis werden lassen. Eine andere, das Interview vom Pastor Frank mit Bürgermeister Christian Hartphiel. Und die bunte Wimpelkette, von den Kindern während des Gottesdienstes gestaltet, die anschließend von Stuhl zu Bank und Mensch zu Mensch über den Markplatz zieht. Kirche unterwegs und mittendrin. Die „Frische Wind“-Predigt in voller Länger, was das Muster einer Tischdecke damit zu tun hat und mehr zum Gottesdienst gibt’s am Freitag in den WochenNEWS.

Havelländischer Posaunentag zu Gast beim Lychener Johannisfest

Das Johannisfest in Lychen hat einen festen Platz im Jahresplan der Kirchengemeinde, schließlich wurde die 1263 erbaute Stadtkirche 1302 Johannes dem Täufer geweiht. In diesem Jahr gab es Anlass für ein besonderes Johannisfest. Der Havelländische Posaunentag machte nach dem Vormittags-Gottesdienst beim Templiner Stadtmauerfest am Nachmittag Station in der St. Johanneskirche. Und die Bläserinnen und Bläser waren froh, nach der Templiner Mittagshitze in der kühlen Kirche sitzen zu können. Zur Lychener Johannisandacht war auch die Templiner Pfarrerin Annegret Kaufmann mitgekommen. Pfarrer Christiane Richter aus Lychen und sie ließen gemeinsam ihre Gedanken durch Lebensgeschichte Johannes‘ und deren Darstellung in der Kunst schweifen, eingebettet in die Lieder und Musikstücke des vollen Bläserklangs und Gemeindegesangs in der gut besuchten Lychener Kirche. Danach ging es dann aber doch noch mal nach draußen in die Sonne – die sich nun schon zum Nachmittag neigte. Mit Liedern zum Mitsingen und -wippen führten die versammelten Posaunenchöre unter der Leitung von Christian Syperek zum abendlichen Johannesfest hinüber, gesanglich unterstützt von Templins Kantor Helge Pfläging.

“Emil und die Wunderlampe” zum Gemeindefest in Vehlefanz

Das jährliche Gemeindefest der Kirchengemeinde Schwante-Vehlefanz hat ebenso Tradition wie die Vor-Premiere eines neuen Bühnenstücks der Theatergruppe in der Kirche. Beides – Gemeindefest und Premiere gehören zusammen. Das Fest gibt den Rahmen mit einem Gottesdienst in den bereits aufgebauten Kulissen, mit einem musikalischem Kaffeetrinken auf dem Kirchberg und dem anschließenden meist rund 2stündigen kurzweiligen Stück, Pause inklusive. Auf die Kurzweiligkeit des Programms sei an dieser Stelle besonders hingewiesen, denn die exzellente Stückauswahl kann durchaus als Markenzeichen der Theatergruppe gesehen werden. So auch in diesem Jahr und das sogar mit einer Uraufführung. Denn die Theatergruppe der Kirchengemeinde sind die ersten, die das ziemlich neue Stück von “Emil und dir Wunderlampe” aus der Feder von Thomas Haug auf die Bühne bringen. Eine Uraufführung, das ist auch für den Autor eine spannende Sache. Zur Vorpremiere auf dem Gemeindefest hat es zwar nicht geklappt, aber im Herbst, wenn die Theatergruppe wieder nach Bärenklau zum Theaterwochenende einlädt, wird Autor Thomas Haug dann auch dabei sein – und mit Sicherheit begeistert sein !

Finale Phase für die Schwanter Kirchturmsanierung

Im August vergangenen Jahres haben wir schon einmal vom Kirchturm in Schwante berichtet. Damals stand der Turm noch offen und die geschädigten Fachwerkhölzer wurden Stück für Stück ausgetauscht. Noch vor dem Winter konnte das Turmmauerwerk wieder geschlossen werden. Aktuell sind die Putzarbeiten im Gange, die Gesimse werden gezogen. Beim Ortstermin am Dienstag mit Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde im Oberhavel wurde die endgültige Ausführung der Farbgebung besprochen. Auch hier beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an der Finanzierung der Maßnahme. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Ende Juni geplant.

Feiern Sie mit uns Ihre Taufe am 13.7.2025 am Beetzer See

Am 13. Juli 2025 feiern die Kirchengemeinden Kremmen, Schwante-Vehlefanz, Leegebruch und Marwitz-Velten gemeinsam von 11 – 14 Uhr ein Tauffest am Beetzer See. Im oder am Wasser des Beetzer Sees können Sie Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen und wir feiern Tauferinnerung. Im Anschluss an den Gottesdienst wird gefeiert mit allen, die da sind. Breiten Sie die Picknickdecke aus, setzen sie sich an einen Tisch und teilen Sie, was Sie und wir mitgebracht haben. Es gibt Livemusik und Aktionen für Kinder.

Erlebnisreicher Kinderbibeltag in Velten

Am Montag der Winterferien fand in Velten der erste Kinderbibeltag von Diakonin Alexandra Gogol statt. Das Thema war „Noah und die Arche“. Insgesamt 15 Kinder aus Velten, Leegebruch und Oberkrämer nahmen daran teil. Der Tag begann mit einer tierischen Vorstellungsrunde und einem Bewegungslied zum warm werden.Gespannt lauschten die Kinder als Noah von dem Auftrag erzählte, den er von Gott bekommen hat. Als Noah sich die Frage stellt, wie denn eigentlich ein Schiff gebaut wird, durften die Kinder tatkräftig unterstützen. Aus unterschiedlichsten Materialien bauten sie in Kleingruppen einzigartige Schiffe, die anschließend natürlich auf ihre Schwimmfähigkeit geprüft wurden. Alle Schiffe haben den Test sehr gut bestanden. Danach erzählte Noah weiter von den Tieren auf der Arche. Auch hier konnten die Mädchen und Jungen wieder helfen, indem sie die Tiere nachahmten. Ein Sammelsurium an Tierstimmen erklang, als alle Kinder die Geräusche gleichzeitig machten. So ungefähr muss es auf der Arche auch geklungen haben. Bei bestem Wetter vertrieben wir die Zeit bis zum Mittagessen rund um die Kirche mit verschiedenen Spielen. Nach dem Mittag konnten die Kinder wieder kreativ werden. Aus einfachen Papptellern bastelten sie bunte Tiermasken. Es entstand eine richtige Tierparade. Mit den Tieren auf der Arche ist die Geschichte aber noch nicht vorbei. Noah berichtete von der Reise auf dem Wasser und wie er die Taube mehrmals losschickte bis sie schließlich mit einem Zweig wieder kam. Und er erzählte auch wie sie alle die Arche wieder verlassen konnten, von Gottes Versprechen nie wieder eine Sintflut zu schicken und natürlich auch von dem Regenbogen. Passend dazu spielten wir selbst unter einem Regenbogen mithilfe von einem Schwungtuch. Und dann war der Tag auch schon fast vorbei. Zum Abschluss sind wir noch einmal zusammengekommen, schauten uns an, was wir gebastelt haben und tauschten uns über die Highlights des Tages aus. Nach einem gemeinsamen Segen sind die Kinder ein wenig erschöpft, aber sehr glücklich mit ihren gebastelten Werken nach Hause gegangen. Es war ein rundum gelungener Tag, von dem es mit Sicherheit eine Wiederholung zu einem anderen Thema geben wird.

Einladung zum Kinderbibeltag “Noah und die Arche”

Gott gibt Noah einen Auftrag: er soll eine Arche bauen und Menschen und Tiere vor der Sintflut retten.Doch wie baut man eine „Arche“?Und welche Tiere nimmt man mit? Und wie sammelt man sie alle ein?Beim Kinderbibeltag in den Winterferien wollen wir das gemeinsam herausfinden. Alle Kinder aus Velten, Leegebruch und Oberkrämer sind herzlich dazu eingeladen.Euch erwartet ein Tag mit jeder Menge Spiel, Spaß, Geschichten, Basteln und noch vieles mehr. Für Verpflegung wird gesorgt. Wann? Mo, 03.02. , 10 – 16 UhrWo? Ev. Gemeindezentrum Velten (Breite Straße 17, 16727 Velten) Anmeldungen bis zum 20.01. an Diakonin Alexandra Gogol.Mail: alexandra.gogol@gemeinsam.ekbo.deTel: 0172 7633785

Zwischenzeit

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Thomas Hellriegel aus Vehlefanz „Zwischen den Jahren“ sagt man, wenn von der Zeit zwischen Weihnachten und dem Neujahrs- bzw. dem Dreikönigstag die Rede ist. Das alte Jahr trudelt aus, das neue hat noch nicht richtig begonnen. Liegen die Feiertage so arbeitnehmerfreundlich wie in diesem Jahr, kann man sich mit ein paar wenigen Urlaubstagen richtig viel Zeit zum Entspannen gönnen. „Zwischen allen Stühlen“ möchte dagegen keiner sitzen. Mittendrin und doch nicht wirklich dabei – im Kollegenkreis, im Sportverein, in der Familie – fühlt sich in der Tat nicht gut an. Manchmal ist es eine Frage der Mentalitätsunterschiede, manchmal eine des Interessenausgleichs, der nicht gelingen will. Und wer bei einer existenziell wichtigen Entscheidung nur zwischen Pest und Cholera wählen kann, ist wahrlich nicht zu beneiden. „Zwischen Himmel und Erde“ gibt es manchmal mehr, als wir mit Verstand und unseren fünf Sinnen für möglich halten. Das können die kleinen und großen Wunder sein, die im zurückliegenden Jahr unseren Alltag geprägt haben – Heilung nach schwerer Krankheit, ein Beinahe-Unfall, der glimpflich ausging, Versöhnung nach langem Rosenkrieg. Weihnachten ist für mich auch so ein Wunder zwischen Himmel und Erde. Gott begegnet uns auf Augenhöhe – als kleines, verletzliches Kind in einer Krippe. Gegenwart ist „Zwischenzeit“ hat mal ein kluger Kopf formuliert. In der Gegenwart ankommen meint, das Alte loslassen können. Aus der Gegenwart aufbrechen meint, das Neue mutig wagen. Und in der Zwischenzeit innehalten öffnet uns Augen und Herzen für den Frieden der Weihnacht, den unsere Gesellschaft und unsere Welt in 2025 mehr denn je brauchen werden. Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20241227#011 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen

“Wer hilft dem kleinen Stern? – Einführungsgottesdienst für Diakonin Alexandra Gogol in Velten

Es funkelte und leuchtete heute in der Stadtkirche Velten, dazwischen viele strahlende Gesichter. Beim Einführungsgottesdienst für Alexandra Gogol als Diakonin in der Südwest-Region hatte die Gemeinde einiges zu tun. Es wurden Sterne gebastelt. Der Stern von Bethlehem bringt Licht ins Dunkel und weist den Weg – zuvor aber muss er selbst hell leuchten. „Wer hilft dem kleinen Stern?“- so hatte Alexandra Gogol ihren Willkommensgottesdienst überschrieben und sich mit dem Stern auf den Weg gemacht. Dabei traf sie andere Sterne, die ihr Licht mit ihm teilten. Eine große Freude auch für die Gemeinde, ein Teil des Sterns von Bethlehem zu sein. Dass der Weg von Diakonin Gogol in die Gemeinden Marwitz-Velten, Leegebruch und Schwante-Vehlefanz unserer Südwest-Region führte, ist ein Glücksfall auch für den Kirchenkreis, wie Superintendent Uwe Simon bei der Einführung betonte. Die Stelle war lange vakant. Seit September ist Alexandra Gogol nun bereits im Dienst und hat schon den Martinstag mit den Kindern gefeiert. Nun ist sie mitten in den Krippenspielproben. Im Februar wird es einen Kinderbibeltag geben: „Noah und die Arche“. Dafür Werbung zu machen, war heute die beste Gelegenheit. Wir werden in den nächsten WochenNEWS dazu berichten, was geplant ist und wo man sich anmelden kann. Herzlich Willkommen bei uns im Kirchenkreis, liebe Alexandra, und Gottes reichen Segen für all dein Tun und Wirken.

35 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall – Aufbrüche, Hoffnungen und Enttäuschungen

Bürgergespräch statt Podiumsdiskussion – das war wohl ein wichtiger Schlüssel zu dieser erfolgreichen Veranstaltung auf Augenhöhe. Die Geschichten und Sichtweisen anderer hören, einander zuhören und voneinander wissen. Wie könnte es wohl in unserem Land aussehen, wenn dies gelebte Kultur werden würde. „35 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall – Aufbrüche, Hoffnungen und Enttäuschungen“ – Unter diesem Motto füllte sich am Samstagabend die Schwanter Dorfkirche, um noch einmal den Signalen, die 1989 aus dem Schwanter Pfarrhaus ausgingen, zu gedenken. Die SDP-Gründung am 7. Oktober 1989 wurde zu einer wichtigen Wegmarke zur friedlichen Revolution. Die Bewertung, was gelungen ist und was Menschen sich anders gewünscht hätten, ist im Rückblick oft dadurch geprägt, welche Lebenschancen sich auftaten und wie das Ankommen im vereinten Deutschland gelang. Erwachsene erlebten die Zeit anders als Jugendliche, in den Familienerzählungen wird Unterschiedliches an die nächste Generation weitergegeben In der Schwanter Kirche kamen nach einer Begrüßung durch Pfarrer Thomas Hellriegel und Dr. Maria Nooke, Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg, zunächst SDP-Mitgründer Markus Meckel und der damalige Schwanter Pfarrer Joachim Kähler zu Wort. Danach ging es mit Kerzen und Gesprächen zum rund ein Kilometer entfernten Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Oberkrämer. Dort fand unter der Moderation von Susanne Kschenka (LAkD) ein gemeinsames Gespräch aller Anwesenden am Zeitstrahl der Ereignisse von 1989 bis in unsere Tage statt. Zu dieser Idee kann man den Organisatoren und insbesondere dem Team der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur nur gratulieren. Denn anders als bei einer Podiumsdiskussion, kamen hier tatsächlich die Menschen miteinander ins Gespräch. Ein Mut machender Abend, der kein Einzelfall bleiben sollte. Denn er zeigt, wie wichtig es ist, einfach miteinander ins Gespräch zu kommen und zu bleiben. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), Bäckerei & Konditorei Plentz EFG-Oberkrämer, Evangelische Kirchengemeinde Schwante-Vehlefanz und der SPD Schwante/Oberkrämer In unseren nächsten Wochennews am kommenden Freitag werden wir ausführlich über die Veranstaltung auch mit den Wortbeiträgen von Markus Meckel und Joachim Kähler berichten.

35 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall – Aufbrüche, Hoffnungen, Enttäuschungen

Die Friedliche Revolution und der Mauerfall vor 35 Jahren weckten viele Hoffnungen, ließen Menschen Utopien erdenken und Aufbrüche wagen. Auch vom kleinen Ort Schwante ging mit der SDP-Gründung ein Signal aus. Unterschiedlich waren die Erlebnisse und Erfahrungen auch in den Jahren danach. Die Bewertung, was gelungen ist und was Menschen sich anders gewünscht hätten, ist im Rückblick oft dadurch geprägt, welche Lebenschancen sich auftaten und wie das Ankommen im vereinten Deutschland gelang. Erwachsene erlebten die Zeit anders als Jugendliche, in den Familienerzählungen wird Unterschiedliches an die nächste Generation weitergegeben.Seien Sie herzlich zum Austausch über all dies eingeladen! Beginn17.00 Uhr Evangelische Kirche Schwante BegrüßungPfarrer Heilriegel und die weiteren VeranstalterDr. Maria Nooke, Aufarbeitungsbeauftragte BeiträgeMarkus Meckel, Außenminister und MdB a.D.Joachim Kähler, damaliger Pfarrer von Schwante Spaziergang mit Kerzenzum Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) 18.00 Uhr Gemeinsames Gespräch am ZeitstrahlModeration: Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten 20.00 Uhr Abschluss mit Friedensgebet Dorfkirche SchwanteDorfstraße 25, 16727 Oberkrämer Gemeindehaus EFG OberkrämerLindenallee 65, 16727 Oberkrämer Um Anmeldung wird gebeten bei Dana Bosse: dana.bosse@gmx.de LAkD 12.10. SchwanteFlyer herunterladen

“Ernte – Dank – Kirche – Dorf“ geht in die nächste Runde

Als am Freitag in den WochenNEWS von den Ernte- und Erntedankfesten in vielen Dörfern zu lesen war, meldete sich umgehend Prädikantin Gesine Utecht: Auch in Bärenklau werde am Samstag das Erntefest mit einer Andacht in der Kirche begonnen. Die Andacht in Bärenklau wurde tatsächlich besonders: Gesine Utecht und die Bärenklauer Erntekönigin Neele Kulisch gestalteten gemeinsam Predigt und Fürbitte. Die Erntekönigin wurde gesegnet und auch die Erntekrone bekam einen Segen. Ein ist ein schönen Zeichen, dass sich zum Auftakt der kommunalen Erntefeste immer mehr Gemeinden auf den Weg in ihre Kirchen machen, um dort mit einer Andacht oder einem Gottesdienst zu beginnen. Vielen Dank für diesen Tipp und dass wir dabei sein durften!

Spannende Einblicke in den Schwanter Kirchturm

Der Kirchturm von Schwante. Eine markante Landmarke in Oberkrämer. Sein schwungvoll geformter Turmhelm ist unverwechselbar, wirkt immer einen My zu groß. Derzeit eingerüstet, gibt der Turm nicht nur spektakuläre Blicke ins Land, sondern auch ins Innere frei. Das schiefergedeckte Dach ist zwar in Ordnung, aber darunter steht der Turm aktuell ziemlich nackt da. Die Umfassungsmauern sind größtenteils abgebrochen. Das wuchtige Holzfachwerk täuscht Standfestigkeit vor, die es so gar nicht mehr gibt. Fast alle Balkenfüße, seitlichen Auflager und die Fußschwellen müssen ersetzt werden. Die dicken Hölzer sind von Fäulnis befallen und haben sich teilweise vollständig zersetzt. Das Schwitzwasser des Mauerwerks hat das anliegende Holz über die vergangenen zweieinhalb Jahrhunderte Stück für Stück zerstört. Ein Problem, das an vielen Kirchtürmen dieser Zeit auftritt. Nach dem Freilegen des Fachwerks erfolgt in dieser Woche der Einbau der neuen Hölzer, die mittels Kran nach oben befördert werden. Die Arbeiten am Turm werden sich noch bis ins kommende Jahr hinziehen.

Zehn Jahre Flötenquartett aus Oberkrämer.

“Ich glaube fest daran, daß gute Musik das Leben verlängert.” Yehudi Menuhin (1916-1999). Nach diesem Motto musizieren seit 10 Jahren vier Frauen aus der Gemeinde Oberkrämer gemeinsam als Flötenquartett. Dieses Jubiläum soll gefeiert werden. Am 01.Oktober um 14:00 Uhr in der Schwantener Kirche wird das Flötenquartett für die Ernte und für eine schöne Zeit danken und zugleich den Erntedankgottesdienst musikalisch gestalten. Danach gibt es die Gelegenheit, noch zusammen zu sitzen und etwas zu plauschen. Eine herzliche Einladung! Sonntag, 1. Oktober um 14 Uhr in der Dorfkirche Schwante

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