Weise braucht die Welt
Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Dr. Christoph Poldrack aus Leegebruch Weise Männer sind zur Geburt Jesu gekommen, um dem Kind zu huldigen. Von dessen Geburt wussten sie, weil sie das Firmament beobachteten und einen neuen Stern gesehen haben, den sie als Hinweis auf einen neuen Herrscher deuteten. Ihm wollten sie ihre Ehrfurcht erweisen. Wegen der kostbaren Geschenke – Gold, Weihrauch und Myrrhe – wurden sie der Legende nach zu den Heiligen Drei Königen. Weise kennen wir vielleicht noch als die „Wirtschaftsweisen“, sonst sprechen wir von Experten, die in Kommissionen und Beiräten arbeiten, um wissenschaftlich fundierte Empfehlungen an Politiker und Wirtschaftsbosse zu geben, damit diese zukunftsorientiert handeln können. In einer immer komplexeren Welt sind solche Ratgeber unerlässlich, denn kein Politiker kann mehr alles überblicken. Ob die Ratschläge weise sind oder nicht, ist oft nicht entscheidend, eher die Frage, ob sie durchsetzbar sind. Die Weisen an der Krippe werden zum Vorbild. Von ihnen heißt es, dass sie das Kind anbeteten. Sie neigen sich, machen sich klein und demütig und wissen um ihre eigene Begrenztheit. Wir brauchen Weise, die nach bestem Wissen und Gewissen ihre Ratschläge erteilen, die nicht beanspruchen, den Stein der Weisen gefunden zu haben, aber das Bestmögliche, das Verantwortbare und Zukunftsweisende. Solchen Weisen, die verantwortungsvoll und mutig für die Wahrheit einstehen, möchte ich gern folgen – auch wenn kein neuer Stern aufgeht. Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20260111#073 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! Herunterladen
Wo Erinnerung zur Gegenwart wird
Gedanken zum Ewigkeitssonntag von Pfarrerin Nele Poldrack aus Leegebruch Ich stehe an ihrem Grab. Je länger sie nicht mehr lebt, desto mehr wird mir deutlich, wie viel ich ihr verdanke. Hefekuchen backen, Freihändig grade mit der Schere schneiden. Aber auch, dass das, was ich tue, etwas wert ist, selbst unperfekt, unvollendet. Ebenso habe von ihr gelernt, dass ich durchhalten kann, auch wenn es grade keinen Spaß macht. Damit ist sie ein Teil meines Lebens geworden. Ihr Da-Sein ist ein Schatz für mich, der mit ihrem Tod nicht weg ist. Unsichtbar ist sie weiter da – mit mir, für mich. Manchmal höre ich ihre Ermutigung, wenn ich müde bin und aufgeben will: „Du schaffst das!“ oder ihre Entlastung: „Lass doch gut sein!“ – genau dann, wenn der richtige Moment dafür gekommen ist. Hier an ihrem Grab danke ich ihr dafür. Der Totensonntag hilft mir, an die Menschen zu denken, die mich gestärkt und begleitet haben. Dankbar, dass sie unsichtbar weiter mit mir leben. Vielleicht heißt dieser Sonntag deshalb auch Ewigkeitssonntag, weil die Toten mit ihrem Segen bei uns bleiben. Ich möchte mit dem Psalmbeter glauben, dass das Gute und Lebensfördernde bleibt, wächst und Früchte trägt, während das lebensfeindliche Tun der „Gottlosen“ vom Winde verweht wird (Ps.1). Mir jedenfalls erscheint das plausibel, wenn ich an die Verstorbenen meines Lebens denke. Ärger, Schmerz und Schuld sind vorbei, aber ihr Segen bleibt auf wundersame Weise bei mir. Ich wünsche Ihnen einen dankbaren Toten- und Ewigkeitssonntag! Nele Poldrack aus Leegebruch Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20251119#063 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen
Sei mutig und stark!
Gedanken zum Wochenende von Diakonin Alexandra Gogol aus Velten Die Sommerferien sind vorbei und auch die erste Schulwoche liegt bereits hinter den Kindern und Jugendlichen. Eine Woche gefüllt mit vielen Eindrücken. Aufregung vor dem ersten Schultag, Freude die Freund*innen wiederzusehen und Neugier wie der neue Stundenplan aussieht – um nur ein paar zu nennen. Insbesondere für die Kinder, die eingeschult wurden oder die die Schule gewechselt haben, sind die ersten Wochen eine aufregende Zeit. Es gibt Vieles zu entdecken und kennenzulernen. All diese Eindrücke und Erfahrungen können manchmal auch beängstigend wirken. Ein neues Schuljahr bringt schließlich immer neue Herausforderungen mit sich. Aber die Kinder und Jugendlichen müssen das nicht allein schaffen. Es gibt viele Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen – Eltern, Großeltern, Geschwister, Freund*innen. Und auch Gott ist an ihrer Seite und spricht: Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und schrecke vor nichts zurück! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst! (Jos 1,9) Dieser Zuspruch gibt Zuversicht und neue Kraft. Auch wir Erwachsenen können diesen Zuspruch gebrauchen. Auch wir stehen oft vor Aufgaben, die unüberwindbar erscheinen. Da braucht es manchmal eine Zusage wie diese, um sich den Herausforderungen zu stellen. Also: Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und schrecke vor nichts zurück! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst! Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20250914#054 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen
Lego-Tag in Eichstädt zum Ferienabschluss
Kurz vor Ende der Sommerferien (03.09.) gab es für die Kinder aus Oberkrämer, Velten und Leegebruch noch eine besondere Ferienaktion. In der Kultur- und Kinderkirche in Eichstädt fand ein Lego-Tag statt, an dem 17 Kinder aus der Region teilnahmen. Dafür wurden 35 große Kisten mit Lego-Steinen von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Cottbus e.V. ausgeliehen und aufgebaut. Unter dem Thema „Komm und bau dir ein Haus“ entstanden wunderbar kreative Bauwerke. In 4 Bauphasen bauten die Kinder unterschiedlichste Häuser – angefangen bei Mehrfamilienhäusern, über Baumhäuser, Leuchttürme und Aussichtstürme bis hin zu einem Modell der Kirche. Und natürlich durfte auch die Gestaltung der Grundstücke nicht fehlen. Einige bauten einen Bauernhof, andere einen Pool, eine Bootsanlegestelle oder sogar ein Kino und ein Labor. Der Fantasie und Kreativität der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Zwischendurch lauschten die Kinder auf die biblische Geschichte von Nehemia, der gemeinsam mit den Menschen aus Jerusalem die Stadtmauern wieder aufbaute. Es ist eine Geschichte, die von Zusammenarbeit, Zusammenhalt und Gottes Unterstützung berichtet. Das konnten auch wir für unsere eigenen Bauarbeiten gut nachvollziehen. Die Mittagspause konnten wir bei bestem Wetter draußen vor der Kirche genießen. Vielen Dank an Petra und Stephan für das leckere Essen und die liebevolle Bewirtung! Am Nachmittag verfeinerten die Kinder ihre Bauwerke und ließen sich immer neue Sachen einfallen, die sie noch ergänzen konnten. Zum Abschluss des Tages waren dann alle Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Interessierte eingeladen sich die entstandenen Meisterwerke anzuschauen. Es gab einen regen Austausch und große Bewunderung dafür, was die Kinder an einem Tag alles geschafft haben.Mit einer kurzen Andacht beendeten wir diesen erlebnisreichen und erfolgreichen Tag und luden alle zu Kaffee und Kuchen vor der Kirche ein. Leider mussten die tollen Bauwerke der Kinder am Ende auch wieder abgebaut und die Lego-Steine ordentlich sortiert werden. Aber dank vieler helfender Hände war das schnell erledigt. Es war ein wunderschöner Tag mit viel Kreativität, Einfallsreichtum, Zusammenarbeit und natürlich auch jeder Menge Spaß. Davon wird es mit Sicherheit eine Wiederholung geben! Vielen Dank an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer! Ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Und auch vielen Dank an Heike Beckers für die wunderschönen Bilder!
Kinderbibeltage in den Sommerferien
In der ersten Sommerferienwoche nahmen 10 Kinder aus Velten, Leegebruch, Oberkrämer und Kremmen an den Kinderbibeltagen in Velten teil. Insgesamt 3 Tage verbrachten wir gemeinsam, die unter dem Thema „Wasser und Stürme“ standen. Am ersten Tag beschäftigten wir uns zunächst mit Wasser allgemein – wofür wird Wasser gebraucht? Welche Formen kann Wasser haben? Wie kann Wasser klingen und schmecken? Dazu erstellten wir ein buntes Flipchart und erkundeten alles mit den verschiedenen Sinnen. Um selbst Wassergeräusche nachzumachen, bastelten wir anschließend kleine Regenrohre, die mit buntem Klebeband verziert wurden. Jedes Regenrohr sah einzigartig aus. Die Kinder hatten viel Spaß daran und bauten zum Teil noch ein zweites oder sogar drittes Regenrohr. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Zeit zum Spielen, wandten wir uns dem zweiten Teil-Thema zu „Stürme“. Auch hier sammelten wir zunächst wieder auf einem Flipchart, was uns zu Stürmen einfällt und was dazu gehört. Es kam eine große Sammlung zusammen. Danach kamen die Regenrohre noch einmal zum Einsatz. Mit einer Mitmach-Geschichte erlebten wir gemeinsam mit Jesus und seinen Freunden den Sturm auf dem See Genezareth und wie Jesus den Sturm zum Schweigen brachte. Wir ahmten die Geräusche des Regen und des Sturms nach. So wurden wir alle ein Teil der Geschichte. Der zweite Tag widmete sich zunächst Schiffen. Die Kinder erzählten auf welchen Booten und Schiffen sie bereits waren und welche sie gesehen haben. Gemeinsam bastelten wir dann Papierschiffe. Obwohl die Kinder bis dahin noch nie Papierschiff gefaltet haben, hatten sie sehr schnell den Dreh raus. Voller Begeisterung erstellten sie ganze Flotten an Schiffen. Zusätzlich verzierten und benannten sie diese. Immer wenn Zwischendurch etwas Zeit war den Tag über, bastelten sie weitere Schiffe in unterschiedlichen Größen und Farben. Auch an diesem Tag lauschten die Kinder wieder auf eine Geschichte über einen Sturm. Dieses Mal gingen Jesus und Petrus auf dem See, vorgespielt von Diakonin Alexandra Gogol und einem Teamer. Es ist nicht nur eine Geschichte über einen Sturm, sondern auch eine Geschichte über Vertrauen. Aus diesem Grund sprachen wir anschließend darüber, wem wir vertrauen können und wollen. Den Abschluss der Kinderbibeltage bildete ein Ausflug am dritten Tag. Mit dem Zug fuhren wir von Velten nach Neuruppin. Dort machten wir eine Schiffrundfahrt. Damit es nicht zu langweilig wurde, spielten die Kinder ein Bingo. Dabei sollten sie Tiere und Gegenstände unterwegs entdecken. Voller Eifer waren sie dabei und hatten nach kurzer Zeit bereits vieles gefunden. Als Belohnung kam jede und jeder einen kleinen Preis.Zum Mittag gab es für alle Pommes, worüber sich die Kinder sehr freuten.Bevor es mit dem Zug zurück nach Velten ging, hatten wir noch etwas Zeit und gingen auf den Sand- und Wasserspielplatz in Neuruppin. Dort konnten sich die Kinder noch einmal austoben. Außerdem bauten sie alle gemeinsam an einem Wasser- und Kanalsystem.Erschöpft aber glücklich wurden die Kinder in Velten von ihren Eltern in Empfang genommen.Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Ausflug. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen für die tatkräftige Unterstützung an allen drei Tagen!Und vielen Dank an Sabine Nemitz und Christian Seidel für die schönen Bilder!
Ferienstart mit Übernachtung in Leegebruch
Für 12 Kinder aus Leegebruch, Velten und Oberkrämer begannen die Sommerferien mit einer Übernachtung.Von Donnerstag zu Freitag (24.-25.07.) schliefen wir in der frisch-sanierten Kirche in Leegebruch.Dabei drehte sich fast alles um das Thema „Sterne“. Zum gegenseitigen Kennenlernen bastelten wir zuerst Namensschilder in Sternenform und machten uns anschließend mit verschiedenen Spielen bekannt. Um das Wissen der Kinder über Sterne, Planeten und das Weltall zu testen, veranstalteten wir ein Quiz im Stil von „1, 2 oder 3“. Die Mädchen und Jungen hatten ein erstaunlich großes Wissen über diese Themen. Dafür bekam auch jede und jeder einen Preis. Für das Abendessen überlegten wir uns etwas Besonderes. In 2 Gruppen durften die Kinder Pizzen selbst belegen, die wir dann alle gemeinsam gegessen haben an dem schön gedeckten Tisch. So haben die Pizzen gleich noch besser geschmeckt. Leider konnten wir keine richtigen Sterne beobachten, da das Wetter nicht gepasst hat. Dafür haben wir es uns in der Kirche mit unseren Schlafsachen und Lichtern gemütlich gemacht. Während sich die Kinder in ihre Schlafsäcke einkuschelten, lauschten sie noch auf eine Gute-Nacht-Geschichte über einen kleinen Stern, bevor es Zeit zum Schlafen war. Nach einer ruhigen Nacht, in der die meisten gut geschlafen haben, frühstückten wir alle gemeinsam. Danach ging es ans Einpacken der Schlafsachen. Das Packen ging sehr schnell, sodass wir noch genügend Zeit für Spiele hatten. Die Übernachtung beendeten wir mit einer Abschluss- und Feedback-Runde.Den Kindern hat es so viel Spaß gemacht, dass sie am liebsten noch länger geblieben wären und sich auf jeden Fall eine Wiederholung gewünscht haben. Vielen Dank an Sabine Nemitz für die tatkräftige Unterstützung und die schönen Bilder!
Größer, heller, weiter – die Leegebrucher Kirche lädt wieder ein
Ein Freudenfest und Freudentag für ganz Leegebruch. Die neue Kirche ist fertig! Auch wenn sie noch die alte ist: Größer, heller, weiter ist sie geworden und vor allem: Das komplette Dach samt Dachstuhl ist neu. Das war auch der Grund für den Umbau, sonst wäre das Dach in sich zusammengefallen. Nun gibt es einen großen Kirchsaal mit viel Licht und einer höheren Decke. Gestern zur Wiedereinweihung wurde es aber selbst im neuen Saal eng. Das sind gute Aussichten, denn, dass die Leegebrucher eine tatkräftige lebendige Gemeinde sind, davon konnte sich Generalsuperintendent Kristóf Bálint bereits kurz nach seinem Dienstantritt auf einer Kirchenkreistour überzeugen. Damals steckten die Pläne zum Umbau noch in den Kinderschuhen. Nun kam der Generalsuperintendent noch einmal nach Leegebruch, um die Predigt zum Festgottesdienst zu halten. Mehr zum Gottesdienst, zu den Mitwirkenden, zur Predigt von Generalsuperintendent Kristóf Bálint und einen kleinen Rückblick auf das Baugeschehen am Freitag in unseren WochenNEWS.
Countdown für die Wiedereröffnung der Leegebrucher Kirche
Nun sind sie weg. Ein ganzes Jahr lang standen zwei große Übersee-Container in Leegebruch vor der Kirche. Jetzt läuft der Countdown für die Wiedereröffnung am Pfingstmontag. „Ja, wir haben einen Dachschaden in Leegebruch“, titelte Pfarrer i.R. Dr. Christoph Poldrack in unseren WochenNEWS am 12 Juli 2024. Deshalb wurde damals die Kirche komplett ausgeräumt und entkernt. Bänke, Stühle und weiteres Inventar in zwei große Container gepackt, die vor der Kirche aufgestellt wurden. Danach wurden Dach und Dachstuhl abgerissen und ein komplett neues Dach errichtet. Das alte drohte in sich zusammenzufallen. Und in dem Zusammenhang bekam auch der Kirchraum mehr Licht und Weite, denn die früher im Raum stehenden Stützen konnten an die Außenwände besetzt werden. Am Montag wurden die Container wieder abgeholt. In der Kirche sind die Handwerker mit den letzten Arbeiten zugange. Pfingstmontag ist es soweit: Dann wird in der Leegebrucher Kirche mit neuem Dach und lichter Weite Festgottesdienst gefeiert. Evangelische Kirche LeegebruchStraße der Jungen Pioniere 1 G Mo09Jun14:00Festgottesdienst zur feierlichen Einweihung der Leegebrucher Kirche14:00(GMT+02:00) Evangelische Kirche Leegebruch, Straße der Jungen Pioniere 1 G Kirchengemeinde / VeranstalterEv. Kirchengemeinde LeegebruchGottesdienste und AndachtenGottesdienstHervorgehobenBeendent Details Details Kirchengemeinde / VeranstalterEv. Kirchengemeinde Leegebruchweitere Veranstaltungen KalenderGoogleCal Zeit9. Juni 2025 14:00(GMT+02:00) LocationEvangelische Kirche LeegebruchStraße der Jungen Pioniere 1 Gweitere Termine
Feiern Sie mit uns Ihre Taufe am 13.7.2025 am Beetzer See
Am 13. Juli 2025 feiern die Kirchengemeinden Kremmen, Schwante-Vehlefanz, Leegebruch und Marwitz-Velten gemeinsam von 11 – 14 Uhr ein Tauffest am Beetzer See. Im oder am Wasser des Beetzer Sees können Sie Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen und wir feiern Tauferinnerung. Im Anschluss an den Gottesdienst wird gefeiert mit allen, die da sind. Breiten Sie die Picknickdecke aus, setzen sie sich an einen Tisch und teilen Sie, was Sie und wir mitgebracht haben. Es gibt Livemusik und Aktionen für Kinder.
Die Leegebrucher sind immer die Ersten
„Die Liebe erträgt alles. Die Liebe glaubt alles. Die Liebe hofft alles. Die Liebe hält allem Stand.“ – Über ein Dutzend Osternachtfeiern haben wir heute Morgen im Kirchenkreis gefeiert und jede war anders. Wer den Morgen in nächtlicher Dunkelheit empfangen wollte, musste früh aufstehen. Die Leegebrucher sind immer die ersten. Hier beginnt die Osternacht um 5 Uhr mit Lesungen und Gesängen. „Bleibt hier und wachet mit mir, wachet und betet“ – So zieht langsam der Ostermorgen auf.
Erlebnisreicher Kinderbibeltag in Velten
Am Montag der Winterferien fand in Velten der erste Kinderbibeltag von Diakonin Alexandra Gogol statt. Das Thema war „Noah und die Arche“. Insgesamt 15 Kinder aus Velten, Leegebruch und Oberkrämer nahmen daran teil. Der Tag begann mit einer tierischen Vorstellungsrunde und einem Bewegungslied zum warm werden.Gespannt lauschten die Kinder als Noah von dem Auftrag erzählte, den er von Gott bekommen hat. Als Noah sich die Frage stellt, wie denn eigentlich ein Schiff gebaut wird, durften die Kinder tatkräftig unterstützen. Aus unterschiedlichsten Materialien bauten sie in Kleingruppen einzigartige Schiffe, die anschließend natürlich auf ihre Schwimmfähigkeit geprüft wurden. Alle Schiffe haben den Test sehr gut bestanden. Danach erzählte Noah weiter von den Tieren auf der Arche. Auch hier konnten die Mädchen und Jungen wieder helfen, indem sie die Tiere nachahmten. Ein Sammelsurium an Tierstimmen erklang, als alle Kinder die Geräusche gleichzeitig machten. So ungefähr muss es auf der Arche auch geklungen haben. Bei bestem Wetter vertrieben wir die Zeit bis zum Mittagessen rund um die Kirche mit verschiedenen Spielen. Nach dem Mittag konnten die Kinder wieder kreativ werden. Aus einfachen Papptellern bastelten sie bunte Tiermasken. Es entstand eine richtige Tierparade. Mit den Tieren auf der Arche ist die Geschichte aber noch nicht vorbei. Noah berichtete von der Reise auf dem Wasser und wie er die Taube mehrmals losschickte bis sie schließlich mit einem Zweig wieder kam. Und er erzählte auch wie sie alle die Arche wieder verlassen konnten, von Gottes Versprechen nie wieder eine Sintflut zu schicken und natürlich auch von dem Regenbogen. Passend dazu spielten wir selbst unter einem Regenbogen mithilfe von einem Schwungtuch. Und dann war der Tag auch schon fast vorbei. Zum Abschluss sind wir noch einmal zusammengekommen, schauten uns an, was wir gebastelt haben und tauschten uns über die Highlights des Tages aus. Nach einem gemeinsamen Segen sind die Kinder ein wenig erschöpft, aber sehr glücklich mit ihren gebastelten Werken nach Hause gegangen. Es war ein rundum gelungener Tag, von dem es mit Sicherheit eine Wiederholung zu einem anderen Thema geben wird.
Es geht voran auf der Baustelle in Leegebruch
Von Winterpause ist auf der Baustelle der Leegebrucher Kirche dieser Tage nichts zu spüren. Zwar mussten die Arbeiten am Dach wegen Glätte und Rutschgefahr immer mal unterbrochen werden. Aber die Dachplatten werden voraussichtlich in der kommenden Woche fertig verlegt sein. Die erste Hälfte ist schon komplett, und auch der Turm bekommt eine neue Verblechung. Währenddessen geht es drinnen bereits an die letzten Gewerke: Malerarbeiten und der Fußboden, Trockenbau im Sanitärbereich und die Installationen. Sicher, es ist noch einiges zu tun. Aber mit einem Blick in den großzügigen neuen Raum und im Wissen um das neue tragfähige Dach, bekommt man schon Lust auf den ersten Gottesdienst in der fast neuen Kirche.
Einladung zum Kinderbibeltag “Noah und die Arche”
Gott gibt Noah einen Auftrag: er soll eine Arche bauen und Menschen und Tiere vor der Sintflut retten.Doch wie baut man eine „Arche“?Und welche Tiere nimmt man mit? Und wie sammelt man sie alle ein?Beim Kinderbibeltag in den Winterferien wollen wir das gemeinsam herausfinden. Alle Kinder aus Velten, Leegebruch und Oberkrämer sind herzlich dazu eingeladen.Euch erwartet ein Tag mit jeder Menge Spiel, Spaß, Geschichten, Basteln und noch vieles mehr. Für Verpflegung wird gesorgt. Wann? Mo, 03.02. , 10 – 16 UhrWo? Ev. Gemeindezentrum Velten (Breite Straße 17, 16727 Velten) Anmeldungen bis zum 20.01. an Diakonin Alexandra Gogol.Mail: alexandra.gogol@gemeinsam.ekbo.deTel: 0172 7633785
Weihachten ohne Kirche?
Wie die Leegebrucher über sechs Jahrzehnte ihre Kirche einmal runderneuerten Ein Weihnachten ohne Kirche – für die Leegebrucher eigentlich unvorstellbar. Denn ihre Kirche ist etwas Besonderes. Kaum jemand, der nicht um die Geschichte dieses schlichten Baus seiner Heimatgemeinde weiß und Menschen kennt, die daran mitgebaut haben. Denn gebaut wird an der Kirche eigentlich schon von Beginn an – seit 1948, als die ehemalige Krankenhausbaracke an die heutige Straße der Jungen Pioniere verbracht und dort aufgebaut wurde. Das war zu einer Zeit, als an einen Kirchenneubau nicht zu denken war. Und auch später, in den jungen DDR-Jahren waren Material- und Arbeitskräftemangel allgegenwärtig. Gebaut werden konnte nur, wenn alle mit anpackten und sich irgendwie das Material auftreiben ließ. Es war die Zeit der Feierabendbaubrigaden. In Leegebruch gab es über Generationen hinweg immer wieder Männer, die an ihrer Kirche bauten. Denn das ursprüngliche Provisorium der „Barackenkirche“ wurde zunehmend zur Dauerlösung und das brachte Probleme mit sich. Das Material war dafür nicht vorgesehen. An den ursprünglich geplanten Kirchenneubau war spätestens Mitte der 1960er Jahre nicht mehr zu denken. Der Kirchengemeinde wurde die Baugenehmigung verwehrt.So beginnt ab 1968 ein schrittweiser Umbau der schon baufälligen Kirchenbaracke in einen Steinbau. Offiziell durften zwar nur Reparaturen und Ausbesserungen vorgenommen werden, Am Ende waren aber alle Holzplanken durch eine massive Außenwand ersetzt. Nur der Turm war noch aus Holz – und der konnte schließlich 1975, „weil er schwankte, wenn die kleine Glocke zum Gottesdienst rief“, abgerissen und durch einen Massivbau ersetzt werden.Auch in der Folgezeit ging es so weiter: neue Fenster, Wärmedämmung, neuer Putz – Stück für Stück schafften die Leegebrucher das in Eigenleistung bis, ja bis dem Dach die Last zu schwer zu werden drohte. Es war noch das alte von der ursprünglichen Baracke. Ein neues musste her. Und das war dann tatsächlich nicht mehr in Eigenleistung zu schaffen.Seit dem Sommer ist die Kirche nun komplett leergeräumt und Baustelle. Das Inventar lagert in zwei großen Übersee-Containern direkt vor der Kirche. Die Arbeiten gehen gut voran, sind aber längst noch nicht abgeschlossen, auch wenn der neue Dachstuhl gerichtet und das Dach wieder dicht und bereits gedämmt ist. Es bleibt noch viel zu tun.Für die Leegebrucher stellte sich aber die Frage: wohin? Die regelmäßigen Gottesdienste sollten ja weiterhin stattfinden. Auch die vielen Kreise, die sich in der Kirche treffen, die zugleich auch als Gemeindehaus diente, brauchten eine Bleibe. Hilfe kam von den Glaubensgeschwistern der katholischen Kirche. Anders als die evangelische Gemeinde konnten sie ihren Kirchenneubau noch 1955 vollenden und verfügen seitdem über eine massiv gebaute Kirche nebst Gemeindehaus. Ein Glücksfall – auch für Weihnachten. Denn auch zu den Christvespern kann die Gemeinde in der katholischen St. Petrus Kirche am Anger in Leegebruch unterkommen. Sie finden um 15 Uhr mit Prädikantin Gesine Utecht und um 17 Uhr mit Pfarrer i.R. Dr. Christoph Poldrack statt.Nur die Christnacht – das werden die Leegebrucher wagen – wollen sie dann doch in ihrer angestammten Kirche feiern. „Da kommen nicht so viele Menschen wie zu den Christvespern am Nachmittag“, sagt Christoph Poldrack, der den Gottesdienst gemeinsam…
“Wer hilft dem kleinen Stern? – Einführungsgottesdienst für Diakonin Alexandra Gogol in Velten
Es funkelte und leuchtete heute in der Stadtkirche Velten, dazwischen viele strahlende Gesichter. Beim Einführungsgottesdienst für Alexandra Gogol als Diakonin in der Südwest-Region hatte die Gemeinde einiges zu tun. Es wurden Sterne gebastelt. Der Stern von Bethlehem bringt Licht ins Dunkel und weist den Weg – zuvor aber muss er selbst hell leuchten. „Wer hilft dem kleinen Stern?“- so hatte Alexandra Gogol ihren Willkommensgottesdienst überschrieben und sich mit dem Stern auf den Weg gemacht. Dabei traf sie andere Sterne, die ihr Licht mit ihm teilten. Eine große Freude auch für die Gemeinde, ein Teil des Sterns von Bethlehem zu sein. Dass der Weg von Diakonin Gogol in die Gemeinden Marwitz-Velten, Leegebruch und Schwante-Vehlefanz unserer Südwest-Region führte, ist ein Glücksfall auch für den Kirchenkreis, wie Superintendent Uwe Simon bei der Einführung betonte. Die Stelle war lange vakant. Seit September ist Alexandra Gogol nun bereits im Dienst und hat schon den Martinstag mit den Kindern gefeiert. Nun ist sie mitten in den Krippenspielproben. Im Februar wird es einen Kinderbibeltag geben: „Noah und die Arche“. Dafür Werbung zu machen, war heute die beste Gelegenheit. Wir werden in den nächsten WochenNEWS dazu berichten, was geplant ist und wo man sich anmelden kann. Herzlich Willkommen bei uns im Kirchenkreis, liebe Alexandra, und Gottes reichen Segen für all dein Tun und Wirken.
Das Dach der Legebrucher Kirche ist jetzt dicht.
Heute ist Zeit für einen Rückblick, denn – ja wirklich: das neue Dach auf unserer Kirche in Leegebruch ist jetzt regendicht. Der Dachstuhl, die Schalung und die Bitumenfolie sind aufgebracht, nun ist die Dachfläche fertig. Aber die Wahrheit: Der Wind pfeift noch durch die offenen Stellen am Turm und am Ostgiebel. Da ist noch eine eine Menge zu tun. Die gute Nachricht: Das kann jetzt alles im Trockenen geschehen. Bald wird die Dämmung eingebracht, das Dach mit Alublech belegt und die Dachrinnen und alles weitere angebracht. Wir sind froh, dass rechtzeitig zur kalten Jahreszeit das neue Dach der Leegebrucher Kirche geschlossen sein wird. Die Arbeiten sind damit zwar längst noch nicht erledigt. Doch der weitere Ausbau im Inneren kann nun wetterunabhängig voranschreiten. Dann ist alles dicht und warm. Da können die übrigen Gewerke ungehindert loslegen. Und da bleibt noch viel zu tun… Damit “Weihnachten klimaneutral” wird, freuen sich die Leegebrucher weiterhin über Spenden für die neue Heizung.
Richtfest für das neue Kirchendach in Leegebruch
Sogar das Wetter hatte ein Einsehen am Mittwoch beim Richtfest in Leegebruch für das neue Kirchendach. Bei einem Richtfest darf es nicht regnen! Und zwei Stunden, bevor die Gäste eintrafen, hörte der Regen tatsächlich auf. Die Bauarbeiter machten überall noch sauber und räumten auf. Der Kirchenraum wurde, soweit das auf einer Baustelle möglich ist, gastlich eingerichtet. Und 14 Uhr ging es los. Der Chef der Zimmereifirma sprach auf dem Gerüst gemäß alter Tradition einen Richtspruch, leerte das Glas und warf es nach unten. Und dann war es die Aufgabe von Pfarrer Martin Doß als Repräsentant des Bauherrn, also der Kirchengemeinde, den symbolischen letzten Nagel in den Dachstuhl zu schlagen, was er auch mit Bravour erledigte! Ein Gebet für die Mitwirkenden und für die künftige Nutzung des Bauwerkes und ein Segen für alle Teilnehmer beschlossen die kurze Zeremonie. Dann war ein fröhliches, von vielen Gesprächen bestimmtes Beisammensein der Teilnehmer bei gegrillten Bratwürsten, Salat und Bier angesagt. Ein Richtfest, so wie man es sich wünscht. Und für die Gemeindeglieder nach mehreren Wochen die erste Gelegenheit, sich vom Fortgang der Bauarbeiten persönlich ein Bild zu machen. – Wir sind hoffnungsvoll für den Weitergang der Bauarbeiten!
Von Woche zu Woche #74 – die guten NEWS aus dem Kirchenkreis
„Selig sind, die Frieden stiften,“, „Lass ab vom Bösen und tue Gutes,“ und: „Weihnachten klimaneutral“ Drei Sprüche, zwei neue Banner und viele Emotionen. Eins der Banner hängt seit gestern an der Friedrichswalder Kirche. Das andere wird nächste Woche in Leegebruch angebracht. Während das erste etwas mit der Lage in der Welt und mit der bevorstehenden Landtagswahl zu tun hat und darüber hinaus ein Impuls für alles und jede und jeden sein kann, hat das Leegebrucher Banner einen eher gebäudetechnischen Hintergrund. Wobei der Begriff des Klimas längst die vermeintliche Grenze zwischen Naturwissenschaft und Gesellschaft überwunden hat. Klimaneutralität – ein schöner Gedanke, nicht nur beim Ausblick auf die Christvespern in möglichst wohltemperierten Kirchen. Die Friedrichswalder Kirche empfängt die Gemeinde und alle Gäste schon seit Jahren mit den Seligpreisungen an den Emporen. Ein gutes Klima, um in Frieden mit sich und der Welt beisammen zu sein. Dazu laden unsere Kirchen ein. In Friedrichswalde mit dem neuen Banner, in Leegebruch mit dem bald neuen Kirchendach und überall dort, wo die Kirchentüren offenstehen und sonntags die Glocken läuten. Seien Sie herzlich willkommen. zum Newsletter #74
Das provisorische Dach für die Leegebrucher Kirche wird gerichtet
Nun hat sie wieder ein Dach, zwar nur provisorisch. Aber die Leegebrucher Kirche ist erst mal wieder vor Wind und Wetter geschützt. Als nächstes wird jetzt der Ringanker gegossen und alles für die endgültige Dachkonstruktion vorbereitet. Das Holz des Behelfsdachs bleibt übrigens gleich vor Ort. Für den neuen Dachstuhl wird es später passgenau zugeschnitten und mit eingebaut. Gutes Gelingen weiterhin nach Leegebruch.
Bauberatung in Leegebruch
Nun ist sie ohne Dach, die Kirche in Leegebruch. Heute Vormittag: Bauberatung. Die letzten Dachbinder werden abgebaut, Pfeiler für die neuen Balken aufgemauert. Danach wird ein neuer Ringbalken gegossen. Warum es höchste Zeit für das neue Dach war, sieht man spätestens jetzt, wo die Dachbinder freiliegen. Wenn die Kirche ein neues Dach bekommt, ist das wie ein kleiner Neubau. – Mehr zur spannenden Bau-Geschichte der Leegebrucher Kirche gibt es am Freitag in unseren Wochen-News.
Ostern in Leegebruch
Die früheste Osternacht im Kirchenkreis begann heute morgen um 5 Uhr in Leegebruch – eine Tradition seit nunmehr 15 Jahren. Rund 20 Menschen sammelten sich in der Stille der Dunkelheit vor der Kirche, um gemeinsam mit Pfarrerin Nele Poldrack und Prädikantin Gesine Utecht die Osternacht zu feiern. Sie folgt einem liturgischen Ablauf über verschiedene Stationen vor und in der Kirche. Vom Tod ins Leben, beginnend mit der Schöpfung, über die Anfänge des Glaubens bis hin zu einem Taufgedächtnis am Taufstein. An jeder Station wird eine weitere Kerze angezündet. Am Altar angekommen, wird der seit Karfreitag verhüllte und abgeräumte Altar geschmückt und mit Kerzen hell erleuchtet. Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!
Abschied von Pfarrer Felix Sens in Leegebruch
Felix Sens wechselt im Entsendungsdienst nach Berlin als Gefängnisseelsorger. Der stellvertretende Superintendent Pfarrer Peter Krause verabschiedete Pfarrer Felix Sens in einem Gottesdienst am vergangenen Sonntag gemeinsam mit der Leegebrucher Gemeinde. Als Entsendungspfarrer war Felix Sens im April 2022 nach Leegebruch gekommen. Nun verlässt er unseren Kirchenkreis und setzt seinen Dienst als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt in Berlin-Moabit fort. Der Wechsel war sein eigener Wunsch – ein Herzenswunsch, kann man wohl sagen. Dass es nun geklappt hat und er dort seiner Berufung nachgehen kann, darüber freuen sich mit ihm – wenn auch im Abschied – die Leegebrucher, die nun zunächst wieder von Pfarrer Thomas Triebler aus Kremmen als Vakanzverwalter bertreut werden. Wir wünschen dir, lieber Felix, alles Gute und Gottes reichen Segen für deinen neuen Dienst und danken dir für die bereichernde gemeinsame Zeit.
Aufruf zur Kundgebung am 22. Mai – Gemeinsam für Menschlichkeit und Toleranz
Wir als Netzwerk für Dialog und Toleranz rufen für den 22.05.2023 um 17.45 zu einer Kundgebung vor dem Kommunikationszentrum auf.Grund dafür ist auch, dass angesichts der Ankündigung, dass der Landkreis Oberhavel Unterkünfte für Geflüchtete in Marwitz als auch in Hohenschöpping planen und bauen möchte, das selbsternannte “Bürgerbündnis Velten & Oberkrämer” und die AfD Velten zu einer “Kundgebung gegen die geplanten Asylunterkünfte in Marwitz & Velten” am selben Tag aufrufen. Auch die NPD wird an dieser Veranstaltung teilnehmen. Es ist offensichtlich, dass diese rechtsextremen Parteien und Akteure die Sorgen und Nöte der Bürger:innen für ihre politische Agenda der Ausgrenzung und Abwertung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationsgeschichte missbrauchen, um ihre politischen Ziele der Spaltung und des Rassismus weiterzuführen. Dieses Vorgehen ist auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu beobachten: So nutzte die AfDFraktion Velten auch die Stadtverordnetenversammlung am vergangenen 11. Mai, um einen “Flüchtlingsaufnahmestopp” und die “sofortige Abschiebung” aller von der AfD als “Ausreisepflichtige” und “sogenannte Flüchtlinge” titulierten Menschen zu fordern. Mit diesen menschenverachtenden Formulierungen forderte die AfD die Bürgermeisterin auf, alle Mittel zu prüfen, um die Flüchtlingsunterkunft” in Hohenschöpping zu verhindern. In Velten gibt es leider seit längerer Zeit gehäuft Vorfälle bei denen Rechtsextremist:innen versuchen, ihre menschenverachtende Hetze zu streuen und das gesellschaftliche Klima zu vergiften undgezielt zu spalten. Es tauchen z.B. immer wieder Flugblätter, Sticker oder Graffitis mit verbotenen Motiven und Kürzeln der Neonazi-Szene auf und auch das nächtliche Hissen der Reichsflagge vor dem Rathaus steht in diesem Zusammenhang. In Marwitz verteilte das selbsternannte Bürgerbündnis Flyer, mit denen sie gegen die Unterbringung von geflüchteten Menschen mobilisieren wollten.Dieses menschenverachtende und auf eine Spaltung der Gesellschaft ausgelegte Handeln nehmen wir nicht unwidersprochen hin! Wir stehen ein für Toleranz, Offenheit und ein gutes Miteinander! Die berechtigten Bedenken und Sorgen der Bürger:innen zur Unterbringung von Geflüchteten in Marwitz und Hohenschöpping sind wichtig und verdienen es, angehört und ernst genommen zu werden. Etwa ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht geklärt, ob der Ausbau sozialer Versorgungsstrukturen (Kitaplätze, Schulen, etc) oder die sinnvolle Anbindung an den Nahverkehr für alle Menschen rechtzeitig gelingen wird. Das sogenannte “Bürgerbündnis Velten & Oberkrämer” missbraucht jedoch die Bedenken für ihre rassistische und fremdenfeindliche Agenda. Anstatt konstruktive Lösungen zu suchen, betreibt das Bündnis gezielt Stimmungsmache und schürt Hass und Vorurteile gegenüber Geflüchteten und Migrant:innen. Diese Vorgehensweise ist nicht nur inakzeptabel, sondern auch gefährlich für unser Zusammenleben und darf nicht toleriert werden. Wir müssen uns als Gesellschaft aktiv gegen diese Formen der Hetze und Ausgrenzung stellen und für eine weltoffene und solidarische Gemeinschaft eintreten. Für uns steht fest:Die Unterbringung von Geflüchteten und Migrant:innen stellt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar. Es geht dabei nicht nur um die Anzahl an Menschen, die untergebracht werden müssen, sondern auch um die Wahrung ihrer Menschenwürde und das Schaffen eines sicheren Umfelds. Es ist daher wichtig, dass wir uns als Gesellschaft dieser Herausforderung stellen und gemeinsam nach Lösungen suchen, um eine menschenwürdige Unterbringung zu ermöglichen. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass es sich bei den Geflüchteten und Migrant:innen um Menschen handelt, die aufgrundvon Krieg, Verfolgung oder Armut ihre Heimat verlassen…
Alle Jahre wieder?! – Ja, natürlich!
Auch in diesem Jahr lud die Leegebrucher Kirchengemeinde bei schöner Musik und gemütlicher Atmosphäre zu einem besinnliche Adventsnachmittag in die Kirche ein. Mit der “Offenen Kirche” und der Krippenausstellung wurde die Adventszeit eingeläutet. Ab 17 Uhr erklangen Lieder zum gemeinsamen Singen und Musik vom Ökumenischen Chor aus Velten unter der Leitung von Friederike Pfeiffer. Zuvor hieß es Kreativsein bei verschiedenen adventlichen Bastelangeboten. Unter anderem konnte man sich beim Strohsterne basteln ausprobieren. Auch Kaffee und Kuchen standen bereit. Um 18 Uhr wurde dann mit der hell klingenden Leegebrucher Kirchenglocke die diesjährige Adventszeit eingeläutet.
„Spuren des Wandels“ – KreisFrauenTreffen 2022
Zeit aktuell scheint das Motto zum Mirjamsonntag 2022 das omnipräsente Nachrichtengeschehen aufzugreifen. Doch der Blick gilt auch den zarten und leisen Tönen, mit denen Veränderungen einhergehen – ganz persönlich aber stets auch mit gesellschaftlicher Relevanz. Am vergangenen Samstag waren die Frauen des Kirchenkreises zum MirjamGottesDienst nach Leegebruch eingeladen, um die Wandlungsprozesse zu hinterfragen, in die wir heute eingewoben sind – aktuell, global, persönlich, aber auch im Rückblick. Nach einer Andacht unter freiem Himmel im schönen Kirchgarten und einem gemeinsamen Kaffeetrinken ging es mit verschiedenen Gruppenangeboten weiter. Jutta Kunde aus Liebenwalde widmete sich dem Thema „Die Wüste blüht“ und bastelte mit den Frauen Blüten aus Papier, die sich bei Regen im feuchten Sand entfalten. Die Gruppe um Rosi Dieck trug Bitten und Wünsche zusammen. Symbolisch wurden sie an Ballon befestigt. Mit einem Bibliolog ging Nele Poldrack in ihrer Gruppe den „Spuren des Wandels“ aus dem Bibeltext von Jesaja 35 nach. “Hier wandelt sich was und ich will es lernen, mich darauf einzustellen.” Der gemeinsame Abschlussgottesdienst bezog alle Aspekte der Gruppen mit ein. In ihrer Predigt nahm Sabine Benndorf die für uns heute sichtbaren Zeichen des Wandels auf. Wie verändern sich unser Klima und die Vegetation? Wie verändern sich unsere Gemeinden? Manchmal wirke das alles “ganz schön öde” und Müdigkeit mache sich breit. Aber auch ein Blick zurück: Welche Zeiten des Wandels haben wir und die Generationen vor uns schon durchlaufen?Eine ehemalige Pfarrfrau habe ihr vor Jahren mal erzählt, dass damals, nach dem Krieg in den 40er oder 50er Jahren von einem Pfarramt aus auch schon zehn Dörfer oder mehr betreut werden mussten. Und einmal zu Pfingsten sei in einem Dorf gar niemand zum Gottesdienst gekommen, obwohl noch fast alle in der Kirche waren. Trotzdem habe es seinen Wert, das die Kirche offen ist, die Glocken läuten und eine für alle betet. Im Rückblick stellt Sabine Benndorf fest: “Wir merken ja, das sich immer wieder was ändert auch in unserem Leben. Und wir suchen auch nach den Spuren des Wandels.” Sie erinnert daran, wie zur Reformationszeit Frauen aus den Klöstern ausgebrochen sind, wie sich Frauen für Luthers Lehre eingesetzt haben. Während des 2.Weltkrieges haben Frauen den Pfarrdienst ihrer Ehemänner übernommen und durften danach selbstverständlich wieder in die 2. Reihe zurücktreten. Frauen wurden nicht ordiniert, wenn sie verheiratet waren. Das alles habe sich gewandelt und wandelt sich noch immer: Väter nehmen ganz selbstverständlich Teile der Elternzeit (die früher mal Babyjahr hieß) in Anspruch, Frauen haben die gleichen Rechte, verdienen aber immer noch deutlich weniger. Gelegentlich höre sie Predigten, die dem Pfarrer einen bestimmten Glanz verleihen. Doch sie erlebt den Glanz auch bei der Pfarrerin oder der Lektorin, denn: “Der Glanz Gottes liegt auf allen, die den heiligen Weg gehen gleichermaßen.“Denn Jesus habe in seinem Wirken gerade den Randfiguren den Rücken gestärkt: Blinden sehen, Taube hören, Lahme gehen, Stumme verkündigen die Wohltaten Gottes. Gerade für sie sei der heilige Weg da. Für alle, die Gottes Spuren sehen, Gottes Worte hören, Gottes Wege gehen und Gott loben und preisen.Das Tempo sei dabei nun mal unterschiedlich…










