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NEWS aus der evGKG ZEHDENICK

News aus der Gesamtkirchengemeinde Zehdenick

„Erquicke mich Gott, nach Deinem Wort“

(Psalm 119, 25) Gedanken zum Wochenende von Pfarrer i.R. Ralf-Günther Schein aus Templin In den langen kalten Winterwochen mögen wir alle nicht ohne Heizung sein. Nur die Wenigsten heizen dafür noch einen Kachelofen. Dennoch erinnern sich viele gerne an die besondere Wärme dieser Öfen. Ab dem 13. Jahrhundert finden sich in wohlhabenden Haushalten Kachelöfen. Die Kacheln waren dabei oft mit allegorischen oder biblischen Motiven geschmückt. Ein Teil der langen Geschichte der Öfen ist übrigens im Veltener Ofen- und Keramikmuseum dargestellt. Velten selbst wurde um 1880 zu einer Stadt mit vielen Ofenfabriken. Da bis zur industriellen Herstellung Kachelöfen sehr teuer waren, wurden im 15. Jahrhundert gusseiserne Öfen für viele Haushalte die Regel. Als es im 16. Jahrhundert gelang, Ofenplatten mit Ornamenten herzustellen, fertigte man nach der Reformation sehr oft eiserne „Bibelöfen“ an. Nach Vorbildern von Malern wurden biblische Szenen auf Ofenplatten dargestellt. Da finden sich zum Beispiel Bilder vom „Barmherzigen Samariter“ oder vom „Verlorenen Sohn“. Diese biblischen Geschichten rücken auf ganz eigene Art die „erwärmenden“ Kräfte der Nächstenliebe und der Liebe Gottes ins Blickfeld. Es gibt auch Darstellungen von biblischen Wundern, wie Jesus Tausende sättigt oder auf der Hochzeit in Kana Wasser in Wein verwandelt. Das Hoffen auf die wunderbaren Möglichkeiten Gottes wurde auf diesen Öfen also „warm“ gehalten. Mit den „Bibelöfen“ und den Herz-und-Seele erquickenden Geschichten der Heiligen Schrift wurde so der Kälte des Alltags getrotzt. Sie waren und sind auch uns eine Einladung, das eigene Handeln am Wort der Bibel auszurichten und es einander „wärmstens“ zu empfehlen. ­                                     Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20260208#077 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! Herunterladen

Vom Mut zum Danken

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick "Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute,das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat. " Monatsspruch Februar 2026 aus 5. Mose 26,11 Wer nicht mehr danken kann und will, der braucht auch keinen Gott. Wer ständig klagt und schimpft und schrill die Meinung anderen gerne geigt und mit dem Finger gerne zeigt, der braucht zu seinem Toben nur „die da oben“. Wer aber einen hat, der ihn beschenkt, wer eine kennt, die an ihn denkt, wer es nicht mag so ganz allein, der kann und will auch dankbar sein. Der sieht die Fülle überall, nimmt freudig und in jedem Fall gern mit, was gut ist selbst im Schweren und gibt dem Kleinen alle Ehren ist es doch wie das Licht zur Nacht, dass blinder Herzen Blick erwacht. Da ist noch Richtung und auch Weg an sichrer Hand und gerne leg ich meine Hand in sanfte Pranke und sage meinem Gott gern: Danke! ­                                     Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20260201#076 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! Herunterladen

Einstimmung auf das Krippenspiel in Zehdenick

Traditionell begann die Krippenspielzeit in Zehdenick bereits am Mittwoch im Christlichen Seniorenheim Viktoria Luise. Die Kinder der Christenlehre waren dort mit ihrer ersten Aufführung zu Gast – liebevoll empfangen und mit großer Herzlichkeit begleitet. In diesem Jahr startet die Weihnachtsgeschichte mit einem kleinen Wortgefecht: Engel und Hirten streiten darüber, wer eigentlich wichtiger ist. Erst ein klärendes Wort bringt alle wieder an ihren Platz – und macht deutlich, worum es wirklich geht: In der Weihnachtsgeschichte zählt jede Rolle. Die Inszenierung greift Vertrautes auf und setzt es mit einem Augenzwinkern neu um. „Die Vorlage gab es schon – aber die Umsetzung habe ich mir selbst ausgedacht“, erzählt Kerstin von Iven. So entsteht ein Einstieg, der schmunzeln lässt und zugleich zeigt, wie vielfältig und gemeinschaftlich Weihnachten erzählt wird. 15 Kinder standen mit ihrer ersten Aufführung im Mittelpunkt des Geschehens  Entsprechend groß war die Aufregung, aber auch die Freude, als die Geschichte spürbar bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ankam. Bereits zum 15. Mal konnte diese besondere Auffühung unter der Leitung vin Gemeindepädaogin Kerstin von Iven stattfinden. Der erste Auftritt ist geschafft – ein gelungener Auftakt! Mit einem herzlichen Dank für die Fotos an Angelika Haufe und Katharina Bormeister.  Danke auch an Angelika Potrawiak für die Unterstützung sowie an Clemens Fülle-Bohrmeister für die musikalische Begleitung.

Eine Stadt im Lichterklang und Sternenglanz

Vom Trommelwirbel bis zur Lichtmeditation – ein Nachmittag, der zeigt, wie Advent die Menschen bewegt.­ Es gibt Tage, da verdoppelt sich die Zehdenicker Kirche mal eben so – und steht dann plötzlich auch auf dem Marktplatz. Beim Zehdenicker Laternenzauber ist das regelmäßig der Fall. So auch am Samstag, als sich der adventliche Lichterglanz durch die Straßen der Stadt über den Kirchplatz und bis hin zum Kloster zog. Man merkt sofort: Das ist nicht nur so „eine Veranstaltung“. Der Zehdenicker Laternenzauber führt die Stadt zusammen und nimmt alle mit. Vom Marktplatz mit der Bühne und zahlreichen Ständen über die angrenzenden Geschäftsstraßen bis zur Kirche, in der bei einer Lichtmeditation die Weihnachtsgeschichte nach Lukas gelesen wurde – und von dort weiter zum Kloster. Dort wartete eine weitere Krippe, und das ist tatsächlich ein kleines, großes Ereignis für die Kleinsten: Auf Augenhöhe können sie den Stall und die Krippe mit den Schäfchen davor erkunden. Nicht nur gucken, sondern wirklich entdecken – als wäre das Holz nicht nur Kulisse, sondern Einladung. Um 17 Uhr wurde die neue Krippe im Zehdenicker Kloster offiziell von Stiftsamtmann Dr. Georg Reider vorgestellt. Zuvor begann der Nachmittag auf dem Marktplatz mit ersten Geschenken und Überraschungen: Die REGiOnale ging ins Finale. Noch bis zum 30. November konnte man Stempel sammeln und an der sechsten Ausgabe von „REGiOnale – Werden Sie ein Heimatkunde!“ teilnehmen. Bei der Verlosung zum Laternenzauber gab es drei Übernachtungsgutscheine und viele Produktgutscheine. Dass eine Vielzahl der Preise an Menschen aus Berlin oder in viele andere Teile Deutschlands ging, ist ein gutes Zeichen für die zunehmende Attraktivität der Region.­ Dann noch ein Moment, der so unspektakulär klingt, aber viel Gutes bewirken wird: Der Rewe-Markt übergab einen Scheck aus den gespendeten Flaschenpfänden über mehr als 1.000 Euro. Auch wenn diese Zahl auf dem Scheck stand – es waren am Ende ganze 1.500 Euro, die der Gläsernen Waldimkerei in Zehdenick zugutekommen. Die Dezembererlöse kamen noch dazu, dann hatte der Markt selbst auch noch etwas obendrauf gelegt. Eine gute Nachricht für die Bienenfreunde der Gläsernen Waldimkerei. Bevor es dann am Abend beim gemeinsamen Singen so richtig adventlich und weihnachtlich wurde, gab es mit der einsetzenden Dämmerung aber erst einmal andere Rhythmen. Die Trommelwirbel-Freunde von der Lebenshilfe e. V. brachten den Laternenzauber mit ihren heißen Sounds zum Glühen, sodass die Funken sprühten. Diese Local Heroes sind von den Zehdenicker Events gar nicht mehr wegzudenken.­weitere Bilder auf unserer Website Für die Kirche am Marktplatz war es mal wieder ein gelungener Ausflug – mitten ins Leben mit allem, was dazu gehört. Dass beim Zehdenicker Laternenzauber nicht nur nebenbei, sondern sehr gezielt auch viele Menschen die große Stadtkirche aufsuchten, um dort in der Stille der Lichtmeditation der Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium zu lauschen, ist genau das, was der Advent uns sagen will: Mit geteilter Freude und in Besinnung erwarten wir das Fest der Liebe und des Friedens. ­

Was unsere Worte über den Frieden verraten

Gedanken zum Wochenende von Diakon Jörg Kerner aus Zehdenick Am Sonntag ist Volkstrauertag, und wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt. Der Volkstrauertag hat eine lange Geschichte. Immer wieder stand er in der Kritik, er würdige zu einseitig die Opferbereitschaft und den Heldentod deutscher Soldaten. Wir haben zurückgeschaut und versucht, vernünftige Konsequenzen aus der Geschichte zu ziehen: „Nie wieder Krieg!“ wurde daraus formuliert. Die Menschenrechte und unser Grundgesetz flankieren dieses „Nie wieder“ seit 80 Jahren. Nicht erst durch den Überfall Russlands oder das Attentat vom 7. Oktober auf Israel und den daraus resultierenden Krieg in Gaza sind wir von Neuem mit der Gewalt des Krieges konfrontiert. Wie darauf reagiert wird, erkennt man immer an der Sprache. Wenn aus dem Verteidigungsministerium ein Kriegsministerium wird oder aus Verteidigungsfähigkeit offensive Kriegsfähigkeit, verändert sich auch wirtschaftliches und militärisches Denken. Wo die Parole früher hieß „Frieden schaffen ohne Waffen!“, scheint sie jetzt plötzlich zu heißen: „Frieden schaffen mit immer mehr Waffen!“ Ist das richtig? Ist das falsch? Was „Kanonenfutter“ bedeutet, weiß jeder, und wir hören es von der Front in der Ukraine, wo Hunderte Soldaten beider Seiten auf der Strecke bleiben. Die „Strecke“ ist in der Jägersprache die Summe des erlegten Wildes, das am Ende der Jagd an einem bestimmten Ort ausgelegt wird. Unsere Sprache verrät uns. Den Begriff „Kollateralschäden“ kennen wir seit dem Golfkrieg. Er ist die zynische Bezeichnung für die zivilen Kriegsopfer und nimmt – wie der Begriff „Kanonenfutter“ – den Opfern ihre Erkennbarkeit. Beide Begriffe schmerzen, weil sie die Unmenschlichkeit von Kriegen benennen. Ich denke schmerzlich an die Vertriebenen und Getöteten im Sudan, von denen ich kein Gesicht habe. Ich denke an die 800 Opfer bei den Unruhen in Tansania, die von der Regierung schnell verscharrt wurden. Ich denke an die vielen Flüchtlinge, die weltweit auf der Strecke bleiben und über die kein Wort verloren wird. Wir betrauern an diesem Tag die Opfer der Kriege – Opfer, die dem menschlichen Größenwahn und dem Hass zugeschlagen werden müssen, einem falschen Nationalismus und dem Irrglauben, dass etwas gewonnen wäre, wenn sich ein Volk über das andere erhebt. Dieser Sprachlosigkeit setzt sich eine Gruppe um Pfarrerin Maria Harder und Michaele Wittke in Fürstenberg jeden Monat aus: Regelmäßig am 24. jeden Monats um 17 Uhr treffen sie sich in Fürstenberg am Stadtpark an dem Denkmal und gehen schweigend als Trauermarsch bis zur evangelischen Kirche und danach zum Kriegerdenkmal. Sprachlos und doch mahnend bringen sie damit ihre Klage zum Ausdruck. Gottes Wort ruft uns, friedensfähig zu werden. Die aktuellen Kriege sind für uns eine Mahnung zur Umkehr. Jesus Christus sagt: „Selig sind, die Frieden stiften.“ Mit Gott lässt sich Liebe gewinnen und das Böse überwinden. Das ist wahres Heldentum. Das ist Gottes Weisheit – tief und ganz für uns gemacht. Damit wir nicht trauern müssen, sondern am Ende Gottes Liebe feiern können, die für alle gilt.­                                     Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20251116#062 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig…

Hubertusmesse in Bergsdorf – Wenn der Wald in die Kirche zieht

Die Hubertusmesse in Bergsdorf ist längst zu einer festen Tradition geworden. Jedes Jahr im Herbst zieht es Jägerinnen und Jäger aus dem gesamten Landkreis Oberhavel in die kleine Dorfkirche Bergsdorf. Kaum ein Platz bleibt frei, wenn sich die Jagdgemeinschaft, Gemeindemitglieder und Gäste aus der Region zum feierlichen Gottesdienst versammeln. So auch in diesem Jahr zum Hubertustag am 21. November. Von der Empore erklangen die Stimmen des Teschendorfer Männerchores. Im Altarraum standen die Jagdhornbläserinnen und -bläser, deren festliche Fanfaren die Verbindung von Wald, Jagd und Glauben eindrucksvoll zum Klingen bringen. Die Predigt hielt Pfarrer Andreas Domke aus Zehdenick. Ein besonderer Moment des Gottesdienstes war die Erinnerung an den Zehdenicker Ehrenbürger Dr. Hans-Joachim Bormeister. Seine „Jagd-Erinnerungen“, die während der Messe verlesen wurden, gaben dem Gottesdienst eine persönliche Note und Heimatverbindenheit gaben.Dr. Bormeister war Forstwissenschaftler, langjähriger Leiter der kirchlichen Forstverwaltung der DDR und ein leidenschaftlicher Jäger. Für ihn gehörten Jagd, Waldpflege und die Verantwortung für die Schöpfung untrennbar zusammen. Seine Gedanken leben in dieser Tradition fort – in der Achtung vor der Natur, der Freude an ihrer Vielfalt und dem Bewusstsein für ihre Bewahrung.

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