NEWS aus der evKG HERZBERG-LINDOW

News aus der Evangelischen Kirchengemeinde Herzberg-Lindow

Susanne Ehrhardt und Rudolf Hild begeistern mit “Virtuosem BaRock” in Lindow

Mit einem furiosen Finale gingen gestern die 47. Lindower Sommermusiken zu Ende. Susanne Ehrhardt (Flöten / Klarinette) und Rudolf Hild (Klavier) präsentierten „Virtuoser BaRock“. Und wer die meisterliche Spielkunst von Susanne Ehrhardt kennt, bekommt beim Titel des Konzerts bereits eine Ahnung vom musikalischen Programm. Bei den Lindower Sommermusiken ist Susanne Erhardt eine gern gesehene Künstlerin. Schon über viele Jahre hinweg hält sie der beliebten Konzertreihe in der Drei-Seen-Stadt die Treue. Mit Rudolf Hild hat die in Berlin ansässige und europaweit gefragte Musikerin einen Pianisten zur Seite, der zugleich als Komponist und Arrangeur dem anspruchsvollen Programm eine unverwechselbare Note mitgegeben hat. Susanne Ehrhardt scheint es wie auf den Leib und direkt in die Finger geschrieben zu sein. „Virtuos, mitreißend, flirrend wie ein Wirbelsturm“ wird das Spiel von Susanne Ehrhardt in zahlreichen Kritiken beschrieben. Und genau so ist sie in dem knapp 90minütigen Lindower Programm inkl. erklatschter Zugabe zu hören. Spannung und Tempo halten bis zum letzten Ton. Rudolf Hild an den Tasten steht dem in nichts nach. Das Publikum lässt er an seiner Spielfreude teilhaben. Denn mit den jazzig bis rockig adaptierten ba-rocken Rhythmen spielen sich Hild und Ehrhardt immer wieder munter die Bälle zu. Da ist kein Tempo zu schnell und keine Phrasierung zu schwierig. Mit dem Konzert unterstreichen Schirmherrin Kara Huber und Kantorin Karin Baum einmal mehr den hohen musikalisch-künstlerischen Anspruch der Lindow Sommermusiken. Zehn Konzerte standen auch in diesem Jahr wieder von Ende Juni bis zum letzten August-Sonntag bei freiem Eintritt für ein breites Publikum bereit. Möglich wird dies durch eine breite Unterstützung von Förderern und Sponsoren aus Land, Kommune, Kirchenkreis, ortsansässigen Unternehmen, privaten Spenden und nicht zuletzt durch die Kollekten am Ausgang. Weit mehr als 1.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die Konzerte der Sommermusiken, so Kara Huber im Rückblick und mit einem Dank an alle, die dies ermöglichten. Der Eröffnungstermin für die 48. Lindower Sommermusiken steht auch schon so gut wie fest: am 26. Juni 2026 soll nach aktueller Planung das erste Konzert in der Lindower Stadtkirche stattfinden.

Gottes Wahrheit ist Schirm und Schild

Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagoge Dirk Bock aus Lindow (Mark) Ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie einen Schirm herausgeholt haben, der kaputt war? Das ist sehr unangenehm. Bei mir landen solche Schirme sehr bald im Müll. Denn ein Schirm, der nicht vor Regen schützt, verfehlt seinen Sinn. Im Psalm 91 heißt es: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest. Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.“ (Ps 91, 1-4). Das sind steile Aussagen. Wie eine starke Burgmauer wird Gott mich beschützen, keine Krankheit und kein Feind können mir schaden. Doch erlebe ich das wirklich? Nicht so ganz. Manchmal scheint die schützende Burgmauer eher eine dünne Papierwand zu sein und ich stelle mir die Frage: Ist Gottes Schirm vielleicht auch undicht? Warum erlebe ich so wenig von Gottes Schutz? Ist Gottes Schutz dann sinnlos und sein Schirm nichts wert? Nein. Schon oft habe ich erfahren, dass Gott mich beschützt. Manchmal ist es mir erst im Nachhinein klargeworden und nicht immer bewahrt und schützt er mich so, wie ich es mir wünsche. Dennoch gilt: Gott hält seine Versprechen – immer. Psalm 91 ist Gottes Zusicherung: Egal, wie groß deine Sorgen, egal wie schwer deine Krankheit sein mögen, ich bin bei dir. Das ist mehr wert als ein Leben ohne Probleme. Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20250831#052 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen

Mit Freudenschein und gutem Mut

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Ralf Haska aus der Gesamtkirchengemeinde Herzberg-Lindow Da fahren sie dahin. Die Kinder. In den Urlaub. Und die Erinnerung geht zurück in die Zeit, als wir als Eltern noch die Koffer packten und mit den Kleinen aufbrachen ins Feriendomizil. Jetzt schauen wir dem Auto nach und hoffen und beten, dass die Kinder – das werden sie für uns immer bleiben – gut im Ferienhaus ankommen. Und ich denke: Wie schnell die Zeit vergeht. Wie fliegen die Jahre dahin. Und das, was war, erscheint in der Rückschau noch viel kostbarer als es in Hektik und Stress damals erkennbar war. Wie gut, wenn man zurückschauen kann. Die Erinnerungen verklären nicht, sondern legen ein Schein von Freude und Erfüllung auf die Tage jetzt und heute. Ja, und ich erinnere mich an das weise Wort aus dem Predigerbuch: „Alles hat seine Zeit.“ Und dann zählt der Prediger auf, was alles seine Zeit hat, zählt Höhen und Tiefen auf, Ankommen und Loslassen, umfasst somit ein ganzes Leben. Alles hat seine Zeit. Und auch die heutigen Sorgen und Freuden haben ihre Zeit, nämlich genau heute, jetzt. Heute will ich daran arbeiten, dass Sorgen geringer werden und Freude sich ausbreiten kann. Denn auch das ist biblische Weisheit: „Ein Betrübter hat nie einen guten Tag; aber ein guter Mut ist ein tägliches Fest.“ (Spr 15,15) Und mit diesem Mut, der erfüllt ist vom Vertrauen in meinen HERRN, der mich und dich und meine großen Kleinen begleitet, sorge und freue ich mich heute. Und tue das, was Gott mir aufgibt. Voller Freude und Mut und Zuversicht. Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20250817#050 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen

Perels-Ausstellung im Kloster Lindow eröffnet

Seit 1956 steht auf dem Gelände des Klosters Lindow am Ufer des Wutzsees das Friedrich J. Perels-Haus. Dass das Haus diesen Namen trägt, geht auf Bischof Dibelius zurück, der damit an den zur Bekennenden Kirche gehörenden Juristen erinnern wollte. Vielen Mitgliedern der Widerstandsbewegung stand Perels als Rechtsberater zur Seite. Im April 1945 wurde er vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 23. April zusammen mit 16 weiteren Widerstandskämpfern in einer Nacht und Nebel Aktion erschossen. An diesem Dienstag wurde eine Ausstellung zum Leben und Wirken Friedrich Justus Perels in jenem 1956 errichteten Gebäude feierlich eröffnet. Kara Huber sprach als ehemalige Stiftsvorsteherin einführenden Worte. Dass die Ausstellung nun im Perels-Haus des Klosters Lindow zu sehen ist, ist maßgeblich ihrem Einsatz zu verdanken, ebenso der Katalog zur Ausstellung. Eindrücklich schilderte Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, neben den Fakten zu Leben und Wirken Perels auch die Geschehnisse um seine Verhaftung, das Gerichtsverfahren und Ermordung der Männer des Widerstands. Mehr dazu und zur Ausstellung gibt es Freitag in unseren #WochenNEWS.

Stimmen der Ukraine in der Stadtkirche Lindow

Ein Abend, der verzaubert, Herz zerreißend schön und zu Tränen rührend. Die „Stimmen der Ukraine“ könnten ein heiteres, kammermusikalisches Abendprogramm sein. Doch das sind sie nicht, können und wollen sie nicht. „Mein Vaterland ist tot. Sie haben es begraben im Feuer. Ich lebe in meinem Mutterland: ‚Wort‘“ schrieb 1984 die aus der Bukowina stammende Rose Ausländer (1901-1988). Und Oksana Sabuschko erzählt in ihrem 2009 erschienenen Roman „Museum der vergessenen Geheimnisse“ von jenem ukrainischen Kinderspiel, in dem bunte Schätze mit einer Scheibe aus Glas vergraben und verbuddelt werden. Wenn sich die Kinder unbeobachtet fühlen, kehren sie zurück, legen die Stelle wieder frei und betrachten ihre geheimen Schätze. Die „musikalische Reise durch die Literatur der Ukraine“ ist wie ein Blick durch genau diese hinter vielen Scheiben verborgenen Schätze eines Landes, dem wieder und wieder genau diese genommen werden. Die Erinnerung daran und die Vergewisserung, die Fäden dorthin nicht zu verlieren, sind ein Beitrag zum Überleben. Und doch liegt über allem die ständige Angst, die Scheiben könnten zerbersten und alles Darunterliegende zerstören. Bilder wie diese spüren dem Weg der Ukraine über viele Generationen nach, lassen Stimmen und Melodien erklingen, die nicht zur Gemütlichkeit taugen. So wird die musikalisch-textliche Reise durch die ukrainische Kultur und Geschichte, deren Existenz von Russland bestritten wird oder eliminiert werden soll, zu einer eindringlichen Mahnung. Der Krieg Russlands richtet sich nicht nur gegen Land und Leute, sondern betrifft auch die Revolution der Würde auf dem Kyiver Maidan. Initiator der „Stimmen der Ukraine“ ist der Berliner Schauspieler Jan Uplegger. Er hat die Veranstaltung konzipiert, „um Menschen in Deutschland die Ohren zu öffnen für den kulturellen Reichtum der Ukraine“. Mareile Metzner und Jan Uplegger lesen einzeln und auch szenisch gemeinsam historische und aktuelle Texte von ukrainischen Autorinnen und Autoren, eingebettet in ukrainische Lieder, gesungen von Natalia Kuprynenko, Iryna Lazer, Iryna Razin-Kravchenko und begleitet von Yuriy Seredin am Klavier. Mit dem Programm werden Spendengelder für humanitäre Hilfe für die Ukraine gesammelt. Informationen dazu unter diesem Link: https://www.libereco.org/humanitaere-hilfe-ukraine/ Die nächsten Vorstellungen werden sein: 24.06., 19:30 Alte Kachelofenfabrik, Neustrelitz 25.06., 19:30 Stadtkulturhaus Borna 26.06., 19:00 Netzwerk für Demokratische Kultur, Wurzen 27.06., 19:00 Treibhaus Döbeln 28.06., 19:00 Kulturbahnhof Biesenthal

„Auf Deinem Weg“ – der Jugendkreuzweg in Lindow

Der Jugendkreuzweg in Lindow 2025 geht schleichend, stolpernd, kriechend, ergreifend, schreitend, gebrochen, erhebend. So hießen die sieben Stationen, die angefangen an der katholischen Kirche über Kloster, Todesmarschdenkmal, Marktplatz, Jüdischen Friedhof, Mahnmal für die Opfer der Kriege bis zur evangelischen Kirche quer durch die Stadt verliefen. Gestaltet wurden sie von den Konfirmandengruppen der katholischen und evangelischen Gemeinden und von den angereisten Gruppen aus Zehdenick, Gransee, Herzberg und aus dem Löwenberger Land. Ein Handy war dabei durchaus erwünscht. Wenn zum Beispiel mitten auf dem Markplatz die über “noahworks“ erstellte Gebetsanliegen verlesen wurden. Begleitet vom Frühlingsgezwitscher zieht sich der Weg durch den städtischen Abendverkehr. Die Sonne steht noch hinter dem Kirchturm. Eine leichte Wärme liegt in der Luft. Die Knospen sind aufgebrochen, überall blitzt frisches Grün durch die Äste und die ersten Baumblüten strahlen in üppigen Farben. Ostern liegt spät in diesem Jahr. „Mit dir“ – so der Liedruf, der an allen Stationen gesungen wurde, während die Erde sich langsam in den Abend und zum nächsten Tag hin drehte.Er ist ein Weg, der Hoffnung macht, dieser Jugendkreuzweg 2025 – auch weil in Lindow so viele Menschen dabei waren, wie schon lange nicht mehr: Hier liegt die Kraft des Beständigen, seit 37 Jahren in Lindow und seit 1958 in der Jugendkreuzweg-Bewegung, begonnen als „Gebetsbrücke“ zwischen der katholischen Jugend in beiden deutschen Staaten. So gehen „Auf deinem Weg“ die Brückenbauer auch 2025 in kleinen Schritten weiter und finden hier in Lindow und an vielen weiteren Orten in ganz Deutschland das, was verbindet.

Jesus weint über seine Kirche

Andacht von Pfarrer Ralf Haska zur Frühjahrsynode des Landeskirche am 4. April in Potsdam Nach dem Votum und dem Eingangslied „Sonne der Gerechtigkeit“ spricht Pfarrer Ralf Haska über eine Ikone aus der Meisterwerkstatt von Maria und Sergej Pawelko: Unsere Schwestern und Brüder in der Ukraine leiden. Seit vielen Jahren. Der Leib Christi leidet und Jesus weint. Und ich will hinhören und hinschauen auf die, die da rufen aus dem größten Land Europas. Und deshalb habe ich Ihnen ein Bild mitgebracht. Ein Bild aus einer Ikonenmeisterwerkstatt von Maria und Sergej Pawelko, die viele ihrer wunderbaren Ikonen 2014 auch in unserer Kirche St. Katharina Kyjiw ausgestellt. Sie haben im März 2022 genau diese Ikone geschrieben. Und diese Ikone drückt für mich viel von dem aus, was unsere Schwestern und Brüder da in der Ukraine erlebt haben und tagtäglich erleben: Zerstörung, Beschuss, brennende Häuser, Kirchen zerstört. Soldaten, die gekommen sind, zu zerstören und zu vergewaltigen, zu foltern und zu morden. Und über allen weint Christus. Er weint über seiner Kirche, die der Krieg entzweireißt. Sergej, orthodoxer Geistlicher und Maria, seine Frau sagen uns: Wir sind alles Kinder Gottes. Wir sind Christenmenschen, wir verstehen uns alle als dem Leibe Christi zugehörig. Wir müssen auch alle dem Bösen auf dieser Welt wehren. Hinschauen, nicht den Blick abwenden. Und Hinhören. Ich frage mich seit langem, ob es nicht sein kann, dass es nicht mehr die deutsche Theologie ist, die die Impulse theologischen Denkens in die Welt sendet? Kann es sein, dass es gerade die Zeit ist, auf unsere orthodoxen Schwestern und Brüder in der Ukraine zu hören? Dass nicht nur wir es sind, die helfen, sondern dass auch von ihnen große Impulse ausgehen? Impulse, die uns handeln lassen, anders als wir es uns noch vor einiger Zeit vorgestellt haben? Impulse auch darüber nachzudenken, dass sich durchaus auch faule Teile am Leibe Christi finden können, Teile, die die Tränen Christi hervorrufen, denen nicht dran gelegen ist, sich als Teile des einen Leibes zu verstehen? Oder die zumindest meinen, dass es berechtigt ist, gegen Teile des eigenen Leibes mit Gewalt vorzugehen? Wenn wir vom Leib Christi reden, zu dem wir gehören durch den Geist., dann muss sich ein jedes Teil auch an diesem messen lassen. An dem Geist der Liebe und der Besonnenheit, am Geist des Friedens und der Achtung des Lebens. Unsere Schwestern und Brüder in der Ukraine haben es am eigenen Leib erlebt, dass es Teile des Leibes Christi gibt, die ganz deutlich gegen diesen Geist stehen, die Gewalt an die Stelle des Friedens gesetzt haben. Predigten des Patriarchen Kyrill der Orthodoxen Kirche Russlands kann man nicht mehr als Predigten bezeichnen. Sie sind politische Irrlichtereien, die dem Krieg huldigen. Ein Kriegsverbrecher an der Spitze einer großen Kirche. Christus weint, weil Menschen leiden, unter denen, die nicht mehr der Geist Gottes treibt, sondern der Geist dieser Welt. Und der Geist dieser Welt ist einer, der den eigenen Vorteil an die erste Stelle setzt, der sich immer wieder erhöht und über andere erhebt. Christus weint über einen Geist…

Weniger – ist mehr!

Gedanken zum Wochenende von Gemeindepädagoge Dirk Bock aus Lindow In der Passionszeit geht es oft um Verzicht und Besinnung. Meine Tochter, gerade feierte sie ihren 19. Geburtstag, kam kürzlich von einer vierwöchigen Backpacker-Reise aus Thailand zurück, konnte genau zu diesem Thema Erstaunliches erfahren und berichten. Ihr minimalistischer Ansatz beim Packen eines einzigen Rucksackes für einen ganzen Monat im fernen Asien und die Erkenntnis, dass man mit weniger glücklich sein kann, sind inspirierend. Es ist beeindruckend, wie sie durch ihre Reise nicht nur materielle Dinge hinter sich ließ, sondern auch eine tiefere Wertschätzung für das Leben und die Menschen um sie herum gewann. Der Verzicht auf Überflüssiges kann uns helfen, das Wesentliche zu sehen und die kleinen Dinge im Leben mehr zu schätzen. Vielleicht können Sie sich auch fragen, worauf Sie in dieser Zeit verzichten möchten. Auf digitale Ablenkungen, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen? Auf materielle Dinge, um mehr Raum für Erfahrungen und Erinnerungen zu schaffen? Indem Sie sich mit dieser Frage auseinandersetzen, können Sie möglicherweise neue Perspektiven gewinnen und eine tiefere Verbindung zu sich selbst und Ihrer Umgebung herstellen. Nutzen Sie die Zeit bis Ostern, um zu reflektieren, was dieser Verzicht für Sie bedeuten könnte und welche positiven Veränderungen er in Ihr Leben bringen kann. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, sich auf das Wesentliche zu besinnen und die Freude an den einfachen Dingen zu entdecken. Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20250404#028 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen

Templiner Montagsrunde zur „Revolution der Würde“

Pfarrer Ralf Haska spricht fehlende ökumenische Besuche als Versagen der EKD an Von Charis Haska Von 2009 bis 2015 war Pfarrer Ralf Haska in der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Katharina im Zentrum von Kyjiw als Auslandspfarrer der EKD tätig. Den Kontakt dorthin hält er bis heute. Unter anderem auch mit jährlichen Besuchen.  In seinem Vortrag im Rahmen der Templiner Montagsrunde vermittelte er Einblick in die kirchliche Landschaft der Ukraine und die Hintergründe der Proteste auf dem Maidan 2013/14. Dass er dabei ein besonderes Augenmerk auf die Rolle der Kirchen legte, wurde von der über 45 Personen starken Zuhörerschaft sehr interessiert aufgenommen.  Als direkt im Geschehen unweit vom Präsidentenpalast wohnender Augenzeuge dokumentierte er damals die Entwicklungen mit Videoaufnahmen. Ebenso stand die Hilfe durch die Gemeinde St. Katharina im Mittelpunkt des Berichts, die uneigennützig über Monate hinweg den Kranken und Verletzten unter dramatischen Umständen sowie der absoluten Geheimhaltung zuteilwurde.  In einer kurzen anschließenden Diskussionsrunde kam auch der im Februar 2022 von Russland begonnene vollumfängliche Krieg und die Hoffnungen auf ein Kriegsende zur Sprache. Während die ukrainischen Kirchen sich nicht nur seelsorgerlich, sondern auch tatkräftig für die bedrohten Menschen engagieren, erlebt es Ralf Haska als Versagen der EKD, dass deren höchste Vertreter seitdem bis heute ökumenische Besuche in der Ukraine vermieden haben, auf die jedoch die ukrainischen Kirchen sehnsüchtig warten.

Gib Frieden Herr, gib Frieden

„Gib Frieden Herr, gib Frieden“ – Bei der Friedensandacht in der Stadtkirche Lindow zum 3. Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine verlas Pfarrer Ralf Haska ein Gebet des ukrainischen Pastors Dmytro Zolin, er ist Professor an der Universität in Lwiw und Pastor der deutschen lutherischen Kirche in der Ukraine: Vater im Himmel, unsere Augen sind auf Dich gerichtet und vor Dir schütten wir unser Herz aus. O Gott, seit mehr als tausend Tagen beten wir täglich zu Dir, flehen Dich an, hoffen auf Dich. Seit drei schrecklichen Jahren erhalten wir schreckliche Nachrichten über den Tod unserer Landsleute, hören den Lärm von Explosionen und das Heulen der Sirenen. Herr, jeden Tag wächst die Zahl der Waisen und Witwen. Jeden Tag gibt es mehr Menschen, die den Schmerz über den Verlust ihrer Lieben erfahren. Unser Gott, wir sehen kein Ende dieses Unglücks. Nur Du hältst uns. Seit mehr als tausend Tagen, Herr, stehen wir und glauben. Wir danken Dir, denn Dein Geist nährt uns. Wir glauben an Deine Gerechtigkeit, wir hoffen auf Deine Barmherzigkeit. Wir erfahren deine Liebe inmitten von Trümmern und Tod. Aber unsere Kraft geht zu Ende, Gott. Wir sagen Dir, Vater, unseren Schmerz, auch wenn Du alles weißt, ohne dass wir es sagen. Die Söhne und Töchter unserer Nation verlassen uns. Sie sterben auf dem Schlachtfeld oder unter Beschuss unserer Städte und Dörfer. Wir bleiben hier, Herr, und Du bleibst bei uns. Wir danken Dir für alle, die uns unterstützen, für unsere Brüder und Schwestern in Christus und für die Menschen guten Willens aus anderen Ländern. Segne sie! Hauche uns den Glauben an den Sieg der Liebe und der Wahrheit ein. Komm, Herr Jesus.

Was wirklich wichtig ist

Gedanken zum Wochenende von Pfarrer Ralf Haska aus Herzberg (Mark) Was ist nötig? Was brauche ich – wirklich? Eine über 90-jährige erzählt: Der Apfel damals auf der Flucht, den ich in einem leeren Haus fand, war die Freude eines Tages für meine Eltern und Geschwister. Wir teilten ihn. Freude und Hoffnung – wenigstens für einen Tag damals in schwerer Zeit. Eine ukrainische Freundin sagt zu mir vor ein paar Wochen: Ich habe eine neue Wohnung gemietet. In diesem Haus habe ich einen modernen Luftschutzbunker. Dann kann ich endlich wieder einmal in Sicherheit schlafen. Das Gefühl der Sicherheit wenigstens für einige Stunden heute in Kyjiw. Als die Jünger einmal mit Jesus im Boot in einen großen Sturm geraten und sie die Angst um ihr Leben überfällt, wecken sie den schlafenden Jesus. Mit ihm zusammen erreichen sie das rettende Ufer. Und sie erzählen weiter von diesem Wunder, das sie erlebten. Wenn ich solche Geschichten höre, werden manche meiner Wünsche so klein und unwichtig. Und ich spüre, was wirklich grundlegend ist im Leben eines Menschen. Er braucht Nahrung und er braucht Sicherheit. Er soll in Frieden leben und ohne Angst. Er braucht die Hoffnung, dass es besser und gut werden kann, eine Hoffnung, die ihn trägt. Viele Menschen bitten den EWIGEN um seinen Beistand. Und sie erbitten Frieden und Sicherheit und das tägliche Brot nicht nur für sich selbst. So stärken sie die eigene Hoffnung und die derjenigen, die in Not sind. Wo und wann immer wir können, tun wir es ihnen gleich. Post von Deiner Kirche Print-on-Demand 20250207#019 Sie kennen Menschen in Ihrer Umgebung, die unsere Andacht gern auf Papier lesen? Hier können Sie die Andacht herunterladen, ausdrucken und weitergeben. Wenig Aufwand – große Freude, Herzlichen Dank! herunterladen

“Erzähl mir vom Frieden” – und draußen ist Krieg

„Erzähl mir vom Frieden“ – Die EKBO-Aktion zur Friedensdekade machte gestern Station in Lindow. Nach einem Gottesdienst in der Stadtkirche den Präses Harald Geywitz (Predigt) und Pfarrer Ralf Haska gemeinsam gestalteten, war zum Bürgergespräch ins Gemeindehaus eingeladen. Das Motto der Ökumenischen Friedensdekade 2024 stand dabei unter einem besonderen Blickwinkel: Denn mitten im Krieg, kann die Erzählung vom Frieden herausgelöst von Allgemeinsätzen schnell zu einer Suche zwischen Hilflosigkeit und Hoffnung, zwischen Wut und Unverständnis werden. Von 2009 bis 2015 war Lindows Pfarrer Ralf Haska Auslandspfarrer der Evangelischen Gemeinde in Kiew. Hautnah erlebte er damals die „Revolution der Würde“ auf dem Maidan, stand mitten drin zwischen den Fronten. Seine Verbindungen ins Land sind bis heute lebendig und leben von den persönlichen Kontakten aus jener Zeit. Erst vor wenigen Tagen ist er von einem Besuch in Kiew zurückgekehrt. Aus „Erzähl mir vom Frieden“ wird so in Lindow eine Erzählung vom Krieg und was er mit Menschen macht. Tagtäglich heulen die Sirenen, werden Wohnhäuser zerbombt, sterben Menschen, Kinder, Frauen, Familien. Diese Erzählungen aus erst vor wenigen Tage selbst Erlebten geben der Runde mit Pfarrer Ralf Haska und Präses Harald Geywitz, die sich unter der Moderation vom Friedensbeauftragten der EKBO Pfarrer Dr. Jan Kingreen im Lindower Gemeindehaus zusammengefunden hat, eine konkrete Lebendigkeit. Was hilft den Menschen in der Ukraine, was trägt zum Frieden bei? Welche Position kann die Evangelische Kirche in diesem Krieg spielen? Wie ist das mit den Waffenlieferungen? Müssten wir uns als Kirche nicht dagegen stellen? Das Thema bewegt die Menschen und sie wollen reden, miteinander reden, einander zuhören und versuchen zu verstehen. Genau das kann in einem solchen Bürgergespräch beginnen. So fasst auch Jan Kingreen das Anliegen des Abends zusammen: „Wir beten, wir hoffen und wir erzählen vom Frieden. Wir halten diese Unsicherheiten im Ringen und im Sehnen nach Frieden gemeinsam aus. Denn bei aller Unterschiedlichkeit in eigenen Biografien und Beurteilungen, ist genau das so wichtig: Schwierigkeiten miteinander auszuhalten.“ Gesamtgesellschaftlich fehle gerade das, so Jan Kingreen: „Was wir brauchen ist, dass wir Räume anbieten, dass es Orte dafür gibt. Das ist genau das, was wir als Kirche tun können. Wir haben die Räume, die Menschen und die Zeit. In fast jedem Dorf steht eine Kirche.“ So ist zu hoffen, dass Gespräche dieser Art eine Fortsetzung finden, zum Beispiel in den Friedensgebeten, die zu denen in so vielen Kirchen wöchentlich eingeladen wird. Unsere Kirchen stehen offen und bereit.

Mit den Martinshörnchen ins Seniorenzentrum

Beim Martinsfest in Lindow sind von Jung bis Alt alle auf den Beinen Am gestrigen Sonntag feierte Lindow großes Martinsfest. Dass das Fest schon nachmittags um Drei beginnt, hat einen guten Grund. Denn nach der Andacht in der Kirche mit der Martinsgeschichte und schönen Liedern, geht es im langen Zug durch die Stadt zum Evangelischen Seniorenzentrum. Die Bewohnerinnen und Bewohner warten schon gespannt auf die Kinder. Und natürlich auf die Martinshörnchen, die die Kinder mit ihnen teilen. Auf dem Rückweg zum Gemeindehaus setzt dann langsam schon die Dämmerung ein, die Feuerschale wärmt, es gibt Würstchen, Crepés und Stockbrot und am Abend wartet noch die Havelländische Puppenbühne mit eine Vorstellung im Gemeindehaus. St. Martin in Lindow – eine feste Tradition für alle Kinder, die in Erinnerung bleiben wird. Eine Premiere gab es dieses Jahr noch dazu: Pfarrer Ralf Haska und Gemeindepädagoge Dirk Bock traten in der Kirche gemeinsam mit ihren Gitarren auf – sangen ein Martinslied und hatten sichtlich Spaß dabei. Die Freude darüber teilen wir gern auch hier „Zum Martinstag stellt jedermann leuchtende Laternen an, vergisst den And’ren nicht, drum brennt das kleine Licht.“

Ernte und Dank in Schönberg vereint

In Schönberg (Mark) bei Lindow begann am Sonntag das Dorf- und Erntefest mit einem Gottesdienst auf der überdachten Terrasse des Gemeindehauses. Ein zunächst ungewohnter Ort für einen Gottesdienst. Im Hintergrund war schon alles für das Fest auf der Wiese aufgebaut. Das Rot des Feuerwehrautos war gut durchs “Schaufenster” hinter dem Altar zu sehen. Premiere für Pfarrer Ralf Haska mit dem Schönberger Gottesdienst „mitten im Dorf“. Der Dank steht auch hier im Mittelpunkt. Mit dem Predigttext: „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.“ (Timotheus 4:4-5). Und gleich zu Beginn mit einem wichtigen Grund zum Danken: Wir können dankbar sein, dass wir trotz all der Sachen, über die wir manchmal „meckern“, immer die Möglichkeit haben auch selbst helfen zu können. Wir haben also allen Grund zum Danken – das wurde in Schönberg auch reichlich singend getan: „Ich singe dir mit Herz und Mund“, Wir pflügen und wir streuen“, „Nun danket alle Gott“ – der schönste Dank ist wohl der gemeinsam gesungene. Musikalisch begleitete der Posaunenchor aus Gransee unter der Leitung von Kantorin Karin Baum. Die Predigt von Pfarrer Haska zum Erntedank Schönberg gibt es auf unserem Youtube-Kanal zum Nachsehen und -hören. Erntedankgottesdienst in Schönberg (Mark) am 14. September 2024, Predigt von Ralf Haska

Abendandacht mit Heinrich Bedford-Strohm in der Klosterruine Lindow

Ein Sommerabend im Segen des Regenbogens, dessen biblisches Symbol der frühere EKD-Ratsvorsitzende und Altbischof der bayerischen Landeskirche leidenschaftlich mit in unsere Zeit nahm Wer regelmäßig die Lindower Sommer-Abendandachten im Kloster am Wutzsee besucht, den wird es nicht überraschen, wenn hier immer wieder auch bekannte Namen zur Andacht und den Abendsegen sprechen – Am 23. August gemeinsam musizierend: Heinrich Bedford-Strohm und Altbischof Wolfgang Huber. Ein Sommerabend im Segen des Regenbogens, dessen biblisches Symbol der frühere EKD-Ratsvorsitzende und Altbischof der bayerischen Landeskirche leidenschaftlich mit in unsere Zeit nahm – eine Verheißung und ein Hoffnungszeichen – ein Abend im Segen: Möge die Straße uns (unter dem Regenbogen) zusammenführen. Das Abendgebet und der Wochenpsalm 147 mit Heinrich Bedford-Strohm sind hier auch im Video zu sehen – im Rauschen der Blätter und in der Kraft des Windes: „…Unser Herr ist groß und von großer Kraft, und unermesslich ist seine Weisheit.“  So liegt auch mit dem Abendlied: “Meine Zeit in deinen Händen. Meine Zuflucht, Gott, bist du. Meine Zeit in deinen Händen. Meine Seele kommt zur Ruh.“  Danke für die segensreiche Zeit. Die Abendandachten im Kloster Lindow finden immer freitags um 18 Uhr statt und dauern ca. 15 Minuten.https://youtu.be/hGnZnvzJSKUhttps://youtu.be/pki_dFUBK3M

Von Woche zu Woche #74 – die guten NEWS aus dem Kirchenkreis

„Selig sind, die Frieden stiften,“, „Lass ab vom Bösen und tue Gutes,“ und: „Weihnachten klimaneutral“ Drei Sprüche, zwei neue Banner und viele Emotionen. Eins der Banner hängt seit gestern an der Friedrichswalder Kirche. Das andere wird nächste Woche in Leegebruch angebracht. Während das erste etwas mit der Lage in der Welt und mit der bevorstehenden Landtagswahl zu tun hat und darüber hinaus ein Impuls für alles und jede und jeden sein kann, hat das Leegebrucher Banner einen eher gebäudetechnischen Hintergrund. Wobei der Begriff des Klimas längst die vermeintliche Grenze zwischen Naturwissenschaft und Gesellschaft überwunden hat. Klimaneutralität – ein schöner Gedanke, nicht nur beim Ausblick auf die Christvespern in möglichst wohltemperierten Kirchen. Die Friedrichswalder Kirche empfängt die Gemeinde und alle Gäste schon seit Jahren mit den Seligpreisungen an den Emporen. Ein gutes Klima, um in Frieden mit sich und der Welt beisammen zu sein. Dazu laden unsere Kirchen ein. In Friedrichswalde mit dem neuen Banner, in Leegebruch mit dem bald neuen Kirchendach und überall dort, wo die Kirchentüren offenstehen und sonntags die Glocken läuten. Seien Sie herzlich willkommen. zum Newsletter #74

Feierliche Einführung für Pfarrer Ralf Haska in der Stadtkirche Lindow

Feierliche Einführung für Pfarrer Ralf Haska in der Stadtkirche Lindow Eine herzliche Begrüßung und doppelte Verabschiedung am 28. Juli in der Kirchengemeinde Herzberg-Lindow. Zum Festgottesdienst in der Stadtkirche Lindow wurde Pfarrer Ralf Haska von Superintendent Uwe Simon feierlich als neuer Pfarrer der Kirchengemeinde Herzberg-Lindow eingeführt. Seit dem 1. Juli ist Pfarrer Haska bereits im Dienst und schon ein gutes Stück in der großen Gemeinde herumgekommen – unter anderem durch den Fahrradgottesdienst Anfang des Monats. Abschiednehmen hieß es gestern für Pfarrer Thomas Triebler, der nach sieben dienstgefüllten und hochengagierten Vertretungsmonaten mit großem Dank in den Ruhestand verabschiedet wurde. Großer Dank auch an Pfarrer Jens Jacobi aus Menz, der die Kirchengemeinde Herzberg-Lindow mit den insgesamt 13 Kirchen als Vakanzverwalter betreute. Ein herzliches Willkommen, lieber Pfarrer Ralf Haska in unserem Kirchenkreis und Gottes reichen Segen für alles Tun und Wirken. Herzlichen Dank an Cindy Voigt für die schönen Bilder aus Lindow.

Fahrradgottesdienst 2024 in Herzberg-Lindow

„Schöne Nonne“ –  Was kann es besseres als Startpunkt für einen Fahrradgottesdienst geben Und Lindow hat sie, die „Schöne Nonne“. Das Kloster und den Wutzsee im Rücken, blickt sie zur Stadt und grüßt die Gäste. Herzberg-Lindow radelte sich von Kirche zu Kirche in den Sonntag. Und Pfarrer Ralf Haska lernte gleich mal die Entfernungen nebst einiger Nachbargemeinden kennen. Seit dem Monatsersten ist der neue Pfarrer der Kirchengemeinde Herzberg-Lindow im Dienst. Am 28. Juli ist feierliche Einführung in der Stadtkirche Lindow (… schon mal zum Vormerken) Los ging es um 10.30 Uhr an besagter “schönen Nonne” gen Norden nach Banzendorf und zur “Kirche ohne Turm”. Die Kirche stammt von 1640. Der Turm wurde 1971 abgetragen. Von dort nach Hindenberg, zur jüngsten Kirche im Kirchenkreis. Der Bau im Stil einer Finnhütte wurde 1989 eingeweiht. Von Hindenberg nach Schulzendorf sind es dann nur rund vier Kilometer. Und schon hat man die Gemeindegrenze „überradelt“. In der Gesamkirchengemeinde Menz warten mit der Schulzendorfer und der Rönnebecker Kirche gleich zwei Dorfkirchen, in denen im vergangenen Jahr auch schon die Menzer zum Fahrradgottesdienst Station gemacht haben. Denn das Rönnebecker Gemeindehaus ist bekannt für guten Kuchen und Kaffee und eine herzliche Gastlichkeit – nicht zuletzt auch für den traumhaft schönen Pfarrgarten mit alten Bäumen und einer fast endlos weiten Wiese. Ziel wie in allen Gemeinden ist aber auch hier die Kirche. Eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, die Geschichte lebt und atmet. Davon zeugen auch die drei Linden auf dem Rönnebecker Friedhof. Sie sind weithin bekannt und ziehen immer wieder Menschen an, die den Ort und die Kirche besuchen: die Gerichtslinde, die Kirchenlinde und die Friedhofslinde. Das Alter der Kirchenlinde wird auf 600 bis 800 Jahre geschätzt. damit wäre sie so alt wie die Kirche selbst. Seit 2020 gibt es nun bereits die Fahrradgottesdienste in der Kirchengemeinde Herzberg-Lindow. In und aus der Coronazeit heraus geboren, findet sich seit dem Jahr für Jahr eine radelnde Gemeinde, um auf sommerliche Pilgertour übers Land zu fahren. Wir sind schon gespannt, welche Kirchen im nächsten Jahr auf der Liste stehen.

Tolle Aufräumaktion der Konfis auf dem Jüdischen Friedhof in Lindow

In Lindow haben die Konfis gestern den Jüdischen Friedhof von den Resten des Herbstes und Winters befreit. Seit vielen Jahren, oder besser: seit mehr als drei Jahrzehnten schon kümmert sich Gemeindepädagoge Dirk Bock zusammen mit den Konfis um die Pflege des Friedhofs in Lindow. Er ist auch immer eine Station auf dem ökumenischen Kreuzweg.

Vorstellungsgottesdienst Pfarrer Ralf Haska

Ein großer und wichtiger Gottesdienst für Gesamtkirchengemeinde Herzberg-Lindow heute in der Stadtkirche Lindow. Pfarrer Ralf Haska stellte sich der Gemeinde vor. Er hat sich auf die ausgeschriebene Pfarrstelle in der Gemeinde beworben. Die Kirchenbänke sind dicht gefüllt, Neugier und Erwartung gleichermaßen groß. Viele Hände werden mit einem freundlichen „Hallo“ geschüttelt. Ralf Haska ist in Lindow kein Unbekannter. In Gransee aufgewachsen, absolvierte er nach dem Studium in Lindow sein Vikariat. Das liegt nun schon einige Jahre zurück. Doch Bekannte aus dieser Zeit gibt es noch einige. Nicht zuletzt Gemeindepädagoge Dirk Bock. Der Entsendungsdienst führte Ralf Haska zunächst nach Neuhardenberg, danach neun Jahre nach Sonnewalde in der Niederlausitz. Von dort aus ging er mit seiner Familie nach Kiew und übernahm die dortige Auslandspfarrstelle der EKD. Aus dieser Zeit ist er vielen Menschen bundesweit bis heute bekannt. Nach einigen Jahren in Marktleuthen in Oberfranken weist der Weg nun wieder zurück in die EKBO. Die Stelle in der Gesamtkirchengemeinde Herzberg-Lindow scheint geradezu ideal zu passen. So versammelten sich nach dem Gottesdienst auch mehr als 50 interessierte Gemeindeglieder im Gemeindehaus, um noch einiges mehr vom möglicherweise neuen Pfarrer zu erfahren. Am kommenden Donnerstag will der Gemeindekirchenrat über die Wahl entscheiden. Der Dienst könnte dann bereits im Juli beginnen. Im nächsten Newsletter am Freitag werden wir ausführlich berichten.

Point of View

Dein Point of View zum Ökumenischen Jugendkreuzweg. Zum 35. Mal fand er gestern ab 17 Uhr in Lindow statt. Immer am Freitag vor Karfreitag, seit 35 Jahren unter der Federführung von Gemeindepädagoge Dirk Bock. Beginn und erste Station seit 10 Jahren die katholische Kirche St. Joseph. Gemeinsam mit der katholischen Pfarrei Hl. Gertrud von Helfta waren die Evangelischen Gemeinden Herzberg-Lindow, Menz und Gransee an insgesamt sieben Stationen durch die Stadt unterwegs.

“Danke, dass ich danken kann”

“Danke, dass ich danken kann” – Jugendgottesdienst am Sonntag im Lindower Gemeindehaus. Die Junge Gemeinde und Dirk Bock gestalteten gemeinsam den Gottesdienst zur Jahreslosung “Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe” – und viele sind gekommen. Danke für diesen guten Morgen!

Martinstag in Lindow

Lindow feiert den Martinstag traditionell mit einem großem Programm und mehreren Stationen. Nach der Andacht mit dem Martinsspiel in der Stadtkirche ging es mit Laternen und Martinshörnchen im langen Zug zum Seniorenheim. Dort verteilten die Kinder die Hörnchen und wünschten einen gesegneten Martinstag. Danach gab es Stockbrot an der Feuerschale und Getränke beim gemütlichen Zusammensein im Hof des Gemeindehauses und zum Abschluss spielte die Havelländische Puppenbühne. Der Froschkönig erfreute in diesem Jahr die Kinder.

Erntedank und Einweihung der neuen Ziffernblätter

Oktober, 14:30 UhrLiebe Rüthnicker, unsere Kirche hat seit dem Frühling diesen Jahres neue Ziffernblätter für Jeden von allen Seiten sichtbar. Es hat doch einige Jahre gedauert, aber jetzt können wir uns freuen. Unsere Firma Elektro Rosenberg hatte im September 2017 30jähriges Firmenjubiläum, statt Blumen und Geschenke baten wir unsere Geschäftspartner und Freunde um eine Spende für die Erneuerung der Ziffernblätter unserer Kirche. Wir haben uns sehr über die hohe Spendenbereitschaft gefreut, wir möchten uns nochmals bei allen herzlich bedanken. Es kamen über die Hälfte der Kosten, auch durch weitere kleine Spenden von Rüthnickern zusammen. Der Kirchenkreis gab den Rest. Nach Abstimmung mit dem Denkmalsschutz konnten wir noch mit Pfarrerin Frau Gebert die Firma Walter mit Erneuerung der Ziffernblätter beauftragen. Wir möchten uns auch bei der Firma Walter, für die schnelle und zuverlässige Realisierung bedanken. Am 15. Oktober 2023 um 14.30 Uhr möchten wir unser gemeinsames Erntedankfest feiern und diesen Tag nutzen, um unsere neuen Ziffernblätter einzuweihen.Wir freuen uns auf Euch. Petra Rosenberg,Im Namen des Ortskirchenrates

Tauffest am 24. Juni auf dem Klostergelände Lindow

Das Tauffest wollen wir gemeinsam mit den Gesamtgemeinden Menz, Lindow-Herzberg und Gransee feiern. Wir beginnen um 11.00 Uhr mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel mit Tauferinnerung und Taufen. Am Gottesdienstplatz sind Bänke vorhanden aber es kann praktisch sein, wenn Sie Sitzpolster und Sonnenhut mitbringen. Nach dem Gottesdienst ist ab ca. 14.00 Uhr ein sommerliches und fröhliches Beisammensein mit Musik, Büfett, Spielen und Tauferinnerungskerzen-Gestalten geplant. Das Seniorenzentrum Kloster Lindow wird uns bei der Beköstigung helfen aber zum Fest-Büfett kann gern etwas Eigenes mitgebracht werden. Auf dem Gelände sind Toiletten vorhanden, die Wege sind gut passierbar und ein Parkplatz (mit begrenzter Kapazität) ist in der Nähe.

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