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Gedenken an den Todesmarsch vom KZ Sachsenhausen

Bewegende Veranstaltung am 21. April in Sommerfeld

Rund 70 Menschen versammelten sich am Montag in Sommerfeld, um der Opfer des Todesmarsches vom Konzentrationslager Sachsenhausen im April 1945 zu gedenken. Sommerfelds Ortsvorsteher Volker Hiersemann und sein Beetzer Kollege Peter Winkler legten Kränze an der Gedenkstätte vor der Kirche nieder. In der Kirche folgte ein Vortrag von Uwe Graf, ehemaliger Lehrer und langjähriger Mitarbeiter der Gedenkstätte Sachsenhausen. Er sprach eindringlich über die historischen Hintergründe des Todesmarsches und dessen Bedeutung für die Region.

Es folgten Lesungen niedergeschriebener Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Beetz, die als Jugendliche die Geschehnisse miterlebt hatten.

Ein emotionaler Höhepunkt war die Vorführung eines Dokumentarfilms, der 1995 von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse der Gesamtschule Kremmen produziert wurde und seinerzeit den zweiten Platz in einem Filmwettbewerb des Landes Brandenburg erreichte. Zeitzeugen aus Schwante, Kremmen, Orion und Sommerfeld berichten darin von ihren Erlebnissen während des Todesmarsches.

Die Gedenkveranstaltung war ein eindrucksvolles Zeichen gelebter Erinnerungskultur in der Region – getragen vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, und mit dem festen Vorsatz, die Erinnerung wach zu halten.

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit von Ortsvorsteher Volker Hiersemann, Pfarrerin Denise Völlmer und dem Sommerfelder Günter Pahs organisiert. Mit rund 70 Teilnehmenden fand die Veranstaltung eine sehr gute Resonanz.

Einen ausführlichen Bericht dazu und eine Übersicht zu weiteren Gedenkveranstaltungen im Kirchenkreis rund um den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges gibt es morgen in unseren WochenNEWS.

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Fotos: Johannes Homuth

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