Vom Trommelwirbel bis zur Lichtmeditation – ein Nachmittag, der zeigt, wie Advent die Menschen bewegt.
Es gibt Tage, da verdoppelt sich die Zehdenicker Kirche mal eben so – und steht dann plötzlich auch auf dem Marktplatz. Beim Zehdenicker Laternenzauber ist das regelmäßig der Fall. So auch am Samstag, als sich der adventliche Lichterglanz durch die Straßen der Stadt über den Kirchplatz und bis hin zum Kloster zog.
Man merkt sofort: Das ist nicht nur so „eine Veranstaltung“. Der Zehdenicker Laternenzauber führt die Stadt zusammen und nimmt alle mit. Vom Marktplatz mit der Bühne und zahlreichen Ständen über die angrenzenden Geschäftsstraßen bis zur Kirche, in der bei einer Lichtmeditation die Weihnachtsgeschichte nach Lukas gelesen wurde – und von dort weiter zum Kloster. Dort wartete eine weitere Krippe, und das ist tatsächlich ein kleines, großes Ereignis für die Kleinsten: Auf Augenhöhe können sie den Stall und die Krippe mit den Schäfchen davor erkunden. Nicht nur gucken, sondern wirklich entdecken – als wäre das Holz nicht nur Kulisse, sondern Einladung. Um 17 Uhr wurde die neue Krippe im Zehdenicker Kloster offiziell von Stiftsamtmann Dr. Georg Reider vorgestellt.
Zuvor begann der Nachmittag auf dem Marktplatz mit ersten Geschenken und Überraschungen: Die REGiOnale ging ins Finale. Noch bis zum 30. November konnte man Stempel sammeln und an der sechsten Ausgabe von „REGiOnale – Werden Sie ein Heimatkunde!“ teilnehmen. Bei der Verlosung zum Laternenzauber gab es drei Übernachtungsgutscheine und viele Produktgutscheine. Dass eine Vielzahl der Preise an Menschen aus Berlin oder in viele andere Teile Deutschlands ging, ist ein gutes Zeichen für die zunehmende Attraktivität der Region.
Dann noch ein Moment, der so unspektakulär klingt, aber viel Gutes bewirken wird: Der Rewe-Markt übergab einen Scheck aus den gespendeten Flaschenpfänden über mehr als 1.000 Euro. Auch wenn diese Zahl auf dem Scheck stand – es waren am Ende ganze 1.500 Euro, die der Gläsernen Waldimkerei in Zehdenick zugutekommen. Die Dezembererlöse kamen noch dazu, dann hatte der Markt selbst auch noch etwas obendrauf gelegt. Eine gute Nachricht für die Bienenfreunde der Gläsernen Waldimkerei.
Bevor es dann am Abend beim gemeinsamen Singen so richtig adventlich und weihnachtlich wurde, gab es mit der einsetzenden Dämmerung aber erst einmal andere Rhythmen. Die Trommelwirbel-Freunde von der Lebenshilfe e. V. brachten den Laternenzauber mit ihren heißen Sounds zum Glühen, sodass die Funken sprühten. Diese Local Heroes sind von den Zehdenicker Events gar nicht mehr wegzudenken.
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Für die Kirche am Marktplatz war es mal wieder ein gelungener Ausflug – mitten ins Leben mit allem, was dazu gehört. Dass beim Zehdenicker Laternenzauber nicht nur nebenbei, sondern sehr gezielt auch viele Menschen die große Stadtkirche aufsuchten, um dort in der Stille der Lichtmeditation der
Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium zu lauschen, ist genau das, was der Advent uns sagen will: Mit geteilter Freude und in Besinnung erwarten wir das Fest der Liebe und des Friedens.





















































