Seit 1956 steht auf dem Gelände des Klosters Lindow am Ufer des Wutzsees das Friedrich J. Perels-Haus. Dass das Haus diesen Namen trägt, geht auf Bischof Dibelius zurück, der damit an den zur Bekennenden Kirche gehörenden Juristen erinnern wollte. Vielen Mitgliedern der Widerstandsbewegung stand Perels als Rechtsberater zur Seite. Im April 1945 wurde er vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 23. April zusammen mit 16 weiteren Widerstandskämpfern in einer Nacht und Nebel Aktion erschossen.
An diesem Dienstag wurde eine Ausstellung zum Leben und Wirken Friedrich Justus Perels in jenem 1956 errichteten Gebäude feierlich eröffnet. Kara Huber sprach als ehemalige Stiftsvorsteherin einführenden Worte. Dass die Ausstellung nun im Perels-Haus des Klosters Lindow zu sehen ist, ist maßgeblich ihrem Einsatz zu verdanken, ebenso der Katalog zur Ausstellung. Eindrücklich schilderte Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, neben den Fakten zu Leben und Wirken Perels auch die Geschehnisse um seine Verhaftung, das Gerichtsverfahren und Ermordung der Männer des Widerstands. Mehr dazu und zur Ausstellung gibt es Freitag in unseren #WochenNEWS.



























